Spannungen zwischen USA und Iran in kritischer Phase: Militärische Aufrüstung im Nahen Osten abgeschlossen
Die Vorbereitungen der USA auf eine mögliche Militäroperation gegen den Iran haben die Spannungen in der Region auf ein Höchstmaß getrieben. Zehntausende US-Soldaten befinden sich in Alarmbereitschaft, während der Iran weiterhin mit Vergeltung droht.
12punto
Die militärische Aktivität der USA im Nahen Osten hat einen neuen Wendepunkt erreicht. In jüngsten Berichten der US-Presse wurde behauptet, dass die Regierung in Washington noch heute einen militärischen Schritt gegen den Iran unternehmen könnte. Die Tatsache, dass die militärische Aufrüstung in der Region abgeschlossen ist, hat Spekulationen verstärkt, dass die erwartete Operation innerhalb weniger Stunden beginnen könnte.
Dass US-Präsident Donald Trump einerseits seine Drohungen bezüglich eines Angriffs wiederholt, andererseits aber betont, dass sie „bereit für eine Einigung“ seien, zeigt, dass die diplomatische Tür noch immer einen Spalt offen steht. Die Ankunft des Flugzeugträgers, der für seine Operation in Venezuela bekannt ist, im Mittelmeer hat jedoch dazu geführt, dass sich die militärische Dimension der Krise weiter vertieft hat.
Andererseits hat die Führung in Teheran erklärt, dass im Falle eines möglichen Angriffsversuchs amerikanische Stützpunkte in der Region ins Visier genommen würden. Iranische Beamte kündigten offen an, dass sie vor Vergeltungsmaßnahmen gegen jegliche militärische Intervention nicht zurückschrecken würden. Diese Erklärungen haben die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Konflikts in der Region realistischer denn je gemacht.
Auch die militärische Präsenz der USA im Nahen Osten ist bemerkenswert. Mehr als 300 Kampfflugzeuge und über 20 Kriegsschiffe wurden rund um den Iran stationiert. Diese Aufrüstung, die Berichten zufolge etwa 200 Milliarden Dollar gekostet hat, hat zu Kommentaren geführt, dass die Option eines Krieges nun kostengünstiger sei als eine diplomatische Lösung. Die Augen der ganzen Welt sind nun auf den letzten Befehl gerichtet, der aus Washington kommen wird.
HÖCHSTE ALARMBEREITSCHAFT AUF MILITÄRBASEN IM NAHEN OSTEN
Es ist bekannt, dass seit einigen Wochen zusätzliche militärische Einheiten und Ausrüstung in die Region verlegt wurden. Während die Sicherheitsvorkehrungen an kritischen Punkten verschärft wurden, wurden auch Luftverteidigungssysteme auf US-Stützpunkten stationiert. All diese Vorbereitungen zielen laut lokalen Sicherheitsquellen darauf ab, eine Verteidigungslinie gegen iranische Raketen aufzubauen.
Es wird berichtet, dass zehntausende US-Soldaten im gesamten Nahen Osten auf kritische Stützpunkte verteilt wurden. Nach Angaben des Council on Foreign Relations sind amerikanische Streitkräfte an 19 verschiedenen Punkten in der Region stationiert. Während acht davon als permanente Militärbasen fungieren, werden die anderen für operative und logistische Zwecke genutzt. Neben Bahrain, Ägypten, Irak, Israel und Jordanien gehören auch Kuwait, Katar, Saudi-Arabien, Syrien, Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate zu den Ländern, die das militärische Netzwerk der USA bilden. Die großen Stützpunkte in der Türkei und in Dschibuti bieten direkte Unterstützung für die Operationen in der Region.
Es heißt, dass sich in Bahrain 9.000 amerikanische Soldaten befinden und die dort stationierte 5. Flotte der US-Marine die Operationen im Golf, im Roten Meer und im Arabischen Meer leitet.
Der Luftwaffenstützpunkt al-Udeid in Katar sticht als taktisches Hauptquartier des US-Zentralkommandos (CENTCOM) hervor. Diese Anlage in der Nähe von Doha zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit etwa 10.000 Soldaten der größte amerikanische Stützpunkt in der Region ist. Viele kritische Funktionen, von Luftoperationen bis hin zur Logistik, werden von diesem Stützpunkt aus gesteuert.
Kuwait beherbergt Camp Arifjan, einen der wichtigen Stützpunkte der US-Landstreitkräfte in der Region, sowie den Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem an der irakischen Grenze. Diese Stützpunkte, die sich in einem isolierten Gebiet befinden, dienen als kritische Transitpunkte, insbesondere für Truppen, die in den Irak und nach Syrien verlegt werden. Es wird angegeben, dass sich in ganz Kuwait etwa 13.500 US-Soldaten befinden, was das Land zu einer der Regionen mit der höchsten amerikanischen Militärpräsenz macht.
Während das umfangreiche militärische und logistische Netzwerk der USA im Nahen Osten entsprechend den strategischen Anforderungen geformt wird, befinden sich die meisten militärischen Einrichtungen in Hochsicherheitsbereichen. Die Entwicklungen in der Region bringen das Risiko eines neuen heißen Konflikts mit sich, während die Weltöffentlichkeit gespannt beobachtet, ob die Spannungen zwischen Washington und Teheran nachlassen werden.