Stellungnahme der offiziellen Stellen: Sind die Behauptungen über eine Visabeschränkung Großbritanniens für die Türkei wahr?

Das Vereinigte Königreich wird eine neue Visaregelung für Inhaber von Diplomatenpässen im Rahmen seiner globalen Politik umsetzen. Die Änderung wurde nicht als eine speziell gegen die Türkei gerichtete Maßnahme eingestuft.

12punto

Offizielle Quellen betonten, dass die neue Regelung für Diplomatenvisa (DVA) für alle Länder gilt und keine 'spezielle Maßnahme' gegenüber der Türkei enthält. In der türkischen Presse war zuvor berichtet worden, dass die Anwendung spezifisch für die Türkei gelte. Das Vereinigte Königreich teilte mit, dass es ab dem 11. März 2025 ein vereinfachtes Visumverfahren für Inhaber von Diplomatenpässen einführen werde.

Die Migrationsministerin Seema Malhotra kündigte im September 2024 an, dass das Programm zur Befreiung von der Visumpflicht für Diplomaten (DVWs) auslaufe und durch das DVA ersetzt werde, das ein kostenloses Antragsverfahren bietet. In diesem Rahmen wird Inhabern von Diplomatenpässen ein 'Besuchervisum' ausgestellt. Die Behörden betonten, dass die Anwendung im Rahmen der 'Modernisierung der globalen Grenzpolitik' umgesetzt werde.

Laut einem Bericht von Begüm Tunakan von Euronews wurde mit dem DVA eine neue Kategorie unter dem Namen 'VIP-Delegiertenvisum' geschaffen. Demnach werden Delegationen, die Staatsoberhäupter begleiten, auf maximal 20 Personen begrenzt, während Delegationen bei Besuchen auf Ministerebene auf 10 Personen beschränkt werden.

Es wurde angegeben, dass das Visum darauf abziele, die 'geordnete und sichere Durchführung' offizieller Kontakte zu gewährleisten.

Das Land hat zudem die 'Universelle Reisegenehmigung' eingeführt, die für alle Besucher eine Vorabgenehmigung vor der Reise zur Bedingung macht. Es wurde erklärt, dass dieses System weltweit konzipiert wurde, um die Grenzsicherheit zu erhöhen.