Stellungnahme von Tufan Erhürman zum Schiffsunglück vor Kyrenia

Der Präsident der TRNZ, Tufan Erhürman, teilte mit, dass die Such- und Rettungsarbeiten nach dem Fährunglück vor der Küste von Kyrenia andauern und dass alle Versäumnisse aufgeklärt werden.

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Der Präsident der Türkischen Republik Nordzypern, Tufan Erhürman, gab eine schriftliche Erklärung zu dem Fährunglück vor der Küste von Kyrenia ab. Erhürman erklärte, dass die Such- und Rettungsarbeiten ununterbrochen fortgesetzt werden und der Vorfall in allen Aspekten untersucht werde.

Erhürman betonte, dass die Ereignisse des Unglücks nicht vergessen werden dürften, und erklärte: „Egal ob davor, danach oder in welcher Phase auch immer: Fehler, Fehlverhalten, Versäumnisse oder Mängel – alles wird aufgedeckt und der Öffentlichkeit mitgeteilt.“

Erhürman wies auf das Ausmaß des Leids hin und sagte: „Wird das Geschehene nach einer Woche vergessen sein? Daran sollte niemand zweifeln: Niemals! Die Schreie der Kinder, die ihre Mütter suchen, und der Mütter, die ihre Kinder suchen, werden uns nicht aus den Ohren gehen!“

FRAGEN WERDEN NICHT UNBEANTWORTET BLEIBEN

Erhürman ging auch auf die Fragen ein, die nach dem Unfall von Journalisten und Experten gestellt wurden, und betonte, dass es die Pflicht der Verwaltung sei, die Öffentlichkeit zu informieren. Präsident Erhürman merkte an, dass die Fragen „so schnell und zum richtigen Zeitpunkt wie möglich“ beantwortet würden, sobald gesicherte Informationen vorlägen.

Erhürman erklärte, dass die Such- und Rettungsmaßnahmen bis zur letzten Minute ununterbrochen fortgesetzt würden. Er betonte, dass die Ereignisse Konsequenzen für das Verwaltungsverständnis haben müssten, und erklärte: „Was diesmal passiert ist, muss nun administrativ ein Wendepunkt sein.“

Zum Abschluss seiner Erklärung sprach Erhürman den Hinterbliebenen sein Beileid aus, wünschte den Familien der noch vermissten Personen Geduld und sprach den Einsatzkräften vor Ort seine Anerkennung aus.