Steuerpolitik der syrischen Regierung belastet türkische Exporte: 'Handel ist zum Erliegen gekommen'

Regelungen, die zu Steuererhöhungen von bis zu 500 Prozent auf Produkte aus der Türkei nach Syrien führten, haben auch den Export von tierischen Lebensmitteln beeinträchtigt. Die Exporte, die vor den Steuerreformen der neuen syrischen Regierung bei fast 100 Millionen Dollar pro Jahr lagen, sind nahezu zum Stillstand gekommen.

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Beşar Esad-Diktatur, die neuen Steuerregelungen, die nach dem Sturz in Kraft getreten sind, belasten weiterhin den Handel zwischen der Türkei und Syrien. Die am 11. Januar von der neuen syrischen Regierung eingeführten Steuerregelungen haben nach dem Transportsektor nun auch den Export von tierischen Lebensmitteln getroffen.

Die von der neu gebildeten syrischen Regierung umgesetzte neue Zollpolitik hat den türkischen Export von tierischen Lebensmitteln ins Stocken gebracht. Nach den Regelungen sind die Exporte, die zuvor bei monatlich 6 bis 10 Millionen Dollar lagen, fast vollständig zum Erliegen gekommen.

Ali Can Yamanyılmaz, Mitglied des Sektorenrates der Türkischen Exporteursversammlung (TİM), bewertete die Situation und betonte, dass der Handel am Punkt des Stillstands angelangt sei, und erklärte:

'Diese Situation schwächt sowohl die Wettbewerbsfähigkeit unserer Exporteure als auch die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern. Es muss dringend eine Lösung gefunden werden.'

Nach der Ankündigung der neuen Zölle bildeten zahlreiche türkische Lastwagen lange Schlangen an den syrischen Grenzübergängen. Syrische Importeure nahmen aufgrund der neuen Steuern keine türkischen Produkte mehr entgegen

KÖNNTE AUCH DEN HANDEL DER TÜRKEI MIT DER REGION NEGATIV BEEINFLUSSEN

Experten zufolge könnte die neue Zollpolitik Syriens nicht nur die Exporte nach Syrien, sondern den Handel in der gesamten Region negativ beeinflussen.

Die Internationale Transportvereinigung hatte kürzlich von den Behörden gefordert, die Kontakte zur Lösung des Problems zu intensivieren.

Die türkischen Exporte nach Syrien galten als eine der wichtigen Einnahmequellen des Landes. Sollten die neuen Zollanwendungen nicht geändert werden, könnte die türkische Wirtschaft 'spürbaren' Schaden erleiden.

Mitglied des Sektorenrates der Türkischen Exporteursversammlung (TİM) Ali Can Yamanyılmaz