Strategischer US-Bomber in Großbritannien gelandet

Ein B-1 Lancer-Bomber der US-Luftwaffe ist auf dem Stützpunkt RAF Fairford in der britischen Grafschaft Gloucestershire gelandet. Die Entscheidung der britischen Regierung, den USA die Nutzung ihrer Stützpunkte für militärische Operationen gegen den Iran zu gestatten, hat die politische Debatte im Land angeheizt.

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Ein B-1 Lancer-Kampfflugzeug der Vereinigten Staaten mit Langstrecken-Bomberkapazitäten wurde am Freitagabend auf dem Luftwaffenstützpunkt Fairford der britischen Royal Air Force stationiert. Das 44 Meter lange strategische Flugzeug hat gerade in diesen Wochen, in denen die Spannungen mit dem Iran zunehmen, alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Der britische Premierminister Keir Starmer ist mit seiner Entscheidung, Washington die Nutzung britischer Stützpunkte für Verteidigungsoperationen gegen Raketenstellungen im Iran zu erlauben, in den Mittelpunkt politischer Kontroversen gerückt. Nach der Entscheidung kritisierten zahlreiche britische Politiker, allen voran die Vorsitzende der Konservativen Partei, Kemi Badenoch, die Regierung dafür, dass sie die Genehmigung zur Nutzung der Stützpunkte zu spät erteilt habe. Es ist bekannt, dass auch der designierte US-Präsident Donald Trump diese Kritik unterstützt.

Premierminister Starmer betonte bei der Erläuterung, warum der Prozess so sorgfältig vorangetrieben wurde, dass jede militärische Intervention rechtlich umstritten sei und die umzusetzenden Pläne lückenlos vorbereitet werden müssten. Starmer erklärte, dass der Genehmigungsmechanismus mit Sensibilität geprüft werde und die Sicherheit des Staates an erster Stelle stehe.