Streik im Ford-Werk Köln: Tausende Arbeiter protestieren gegen Entlassungen

Die Beschäftigten des Ford-Werks in Köln sind in den Streik getreten, um gegen den geplanten Abbau von 2.900 Arbeitsplätzen zu protestieren. In dem Werk, in dem die Produktion nahezu zum Stillstand gekommen ist, sind auch zahlreiche türkische Arbeiter tätig.

12punto

Im Ford-Werk in Köln, einem der ältesten Automobilwerke Deutschlands, das seit 1930 produziert, sind die Arbeiter in den Streik getreten. Die Entscheidung fiel, nachdem bekannt wurde, dass in dem Werk, das 11.500 Mitarbeiter beschäftigt, fast 3.000 Stellen gestrichen werden sollen.

ANKÜNDIGUNG ZUR ENTLASSUNG VON 2.900 PERSONEN

Die Beschäftigten des Kölner Werks, das als europäischer Hauptsitz des in den USA ansässigen Automobilherstellers Ford fungiert, streiken gegen die Werksleitung, die plant, die Belegschaft bis zum Jahr 2027 um 2.900 Personen zu reduzieren. Es wurde mitgeteilt, dass der Streik, den die Arbeiter auf Aufruf der Gewerkschaft IG Metall mit der Frühschicht um 04.30 Uhr begonnen haben, im Schichtbetrieb bis zur morgigen Frühschicht fortgesetzt werden soll.

PRODUKTION NAHEZU ZUM STILLSTAND GEKOMMEN

Es wurde berichtet, dass die Produktionslinien im Kölner Ford-Werk seit heute Morgen nahezu zum Stillstand gekommen sind, nachdem sich die Mehrheit der Arbeiter dem Streikaufruf der Gewerkschaft angeschlossen hat.

Die Arbeiter, unter denen sich auch zahlreiche türkische Staatsbürger befinden, wollen den Druck auf das Unternehmen in den Verhandlungen über den geplanten Stellenabbau von 2.900 Personen bis 2027 erhöhen.