Streikbeschluss der Hafenarbeiter in Frankreich

Aus Protest gegen die Rentenreform, die das Renteneintrittsalter in Frankreich schrittweise auf 64 Jahre anhebt, sind Hafen- und Dockarbeiter in den Streik getreten.

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Berichten der nationalen Presse zufolge haben Beschäftigte in verschiedenen Häfen, darunter Marseille und Le Havre, einen eintägigen Streik durchgeführt, um gegen die Rentenreform zu protestieren.

Aufgrund des Streiks der Hafen- und Dockarbeiter, die gegen die Reform protestieren, welche das Renteneintrittsalter schrittweise von 62 auf 64 Jahre anhebt, kam es zu Beeinträchtigungen des Hafenbetriebs. Die Streikenden blockierten sämtliche Zufahrten zum Hafen von Le Havre und zündeten dort zudem Autoreifen an.

Die Hafenarbeiter fordern ein früheres Renteneintrittsalter mit der Begründung, dass sie eine körperlich anstrengende Arbeit verrichten.

RENTENREFORM

Nachdem die französische Regierung beschlossen hatte, den Gesetzentwurf zur Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre ohne Abstimmung durch die Nationalversammlung zu bringen, begannen am 16. März 2023 Massenproteste.

Während die Polizei hart gegen die Demonstranten vorging, kam es in vielen Teilen des Landes zu gewaltsamen Ausschreitungen. Bei den landesweiten Protesten gegen die Reform wurden mehr als 1000 Personen festgenommen.

Der besagte Gesetzentwurf wurde von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron unterzeichnet und am 15. April im Amtsblatt veröffentlicht.