Studien zeigen den aktuellen Stand der Klimakrise auf
Laut einem Bericht der New York Times haben der Forscher Chad Greene vom Jet Propulsion Laboratory der NASA und sein Team auf der Grundlage von Satellitenbildern, die zwischen 1985 und 2022 aufgenommen wurden, eine Karte erstellt.
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Untersuchungen zufolge verliert Grönland aufgrund des Klimawandels durchschnittlich 30 Millionen Tonnen Eis pro Stunde. Für die Karte wurden mehr als 200.000 Gletscheraufnahmen zusammengetragen, die nahezu das gesamte Gebiet Grönlands abdecken.
Die Forscher, die diese Daten auswerteten, stellten fest, dass Grönland durchschnittlich 30 Millionen Tonnen Eis pro Stunde verliert. Die Daten zeigten, dass Grönland um 20 Prozent stärker schmilzt als bisher angenommen.
Darüber hinaus hat Grönland seit 1992 etwa fünf Billionen Tonnen Eis verloren.
MEERESSPIEGEL IST UM 13 MILLIMETER GESTIEGEN
Greene erklärte, dass in fast allen Regionen Grönlands gleichzeitig ein Abschmelzen zu beobachten sei und sich die Gletscher zurückzögen.
Die Forscher wiesen darauf hin, dass die zusätzlichen Süßwasserquellen, die durch das schmelzende Eis entstehen, das Zusammenbrechen der Meeresströmungen beschleunigen könnten.
Es wurde mitgeteilt, dass diese Schmelzprozesse zu einem Anstieg des Meeresspiegels um etwa 13 Millimeter geführt haben.
Von den mehr als 200 in die Studie einbezogenen Gletschern wurde festgestellt, dass nur einer seit 1985 gewachsen ist.
Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift "Nature" veröffentlicht.