Südafrika übernimmt G20-Präsidentschaft
Der brasilianische Präsident Luis Inacio Lula da Silva hat die G20-Präsidentschaft, die sein Land innehatte, an den südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa übergeben.
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In seiner Rede zum Abschluss des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs betonte er die Erfolge, die Brasilien während des Gipfels erzielt hat.
Lula da Silva, der die G20-Präsidentschaft an den südafrikanischen Präsidenten Ramaphosa übergab, erklärte, dass man während des Gipfels wichtige Schritte unternommen habe, darunter die Feier des G20-Sozialgipfels, die Roadmap zur Stärkung der multilateralen Entwicklungsbanken (MDBs), Diskussionen über Afrika und Auslandsschulden, die Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Stärkung der Rolle der Frau sowie die Annahme des Ziels für nachhaltige Entwicklung (SDG) 18, das sich auf ethnische und rassische Gleichheit konzentriert.
Der brasilianische Staatschef Lula da Silva erinnerte an die geleistete Arbeit und hielt fest:
"In diesem Jahr haben wir mehr als 140 Treffen in 15 brasilianischen Städten organisiert. Wir haben in fast allen Arbeitsgruppen einen Konsens erzielt. Wir sind uns bewusst, dass wir nur an der Oberfläche der tiefgreifenden Herausforderungen gekratzt haben, vor denen die Welt steht, aber wir arbeiten hart. Es ist ein geeigneter Zeitpunkt, um zu bewerten, was wir bisher erreicht haben, und um zu sehen, wie wir von nun an vorgehen müssen."
Lula da Silva ging auf die historischen, kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen Afrika und Lateinamerika ein und wünschte seinem Amtskollegen Ramaphosa viel Erfolg.