Südkorea bereitet Evakuierungsplan für Bürger aus dem Libanon und Israel vor: Plan tritt im 'Notfall' in Kraft

Die Behörden in Südkorea haben bekannt gegeben, dass sie einen Plan zur Evakuierung ihrer Bürger aus dem Libanon und Israel für den Fall eines Krieges oder ähnlicher Notlagen vorbereitet haben.

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Die südkoreanische Regierung hat mitgeteilt, dass sie einen Plan zur Evakuierung ihrer Bürger aus Israel und dem Libanon für den Notfall vorbereitet hat.

Wie die in Seoul ansässige Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, erklärte der Erste Stellvertretende Außenminister Südkoreas, Kim Hong-kyun, dass die Regierung die Konflikte zwischen Israel und der Hisbollah genau verfolge.

Kim sagte: 'Wir haben einen Plan zur Evakuierung unserer Bürger für den Notfall. Sollte sich die Lage verschlechtern, könnten Flughafenschließungen oder andere Unterbrechungen auftreten. Wir raten unseren Bürgern dringend, das Land zu verlassen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar sind.'

Nach Angaben der Agentur Yonhap halten sich derzeit 480 südkoreanische Staatsbürger in Israel und 140 im Libanon auf.

Südkorea ist eines der Länder, das verschiedene diplomatische und kulturelle Aktivitäten im Libanon durchführt

ISRAEL FÜHRT INTENSIVE ANGRIFFE AUF DEN LIBANON DURCH

Die israelische Armee hat seit gestern Morgen Hunderte von Luftangriffen auf die südlichen Städte des Libanon sowie auf die Regionen Bekaa und Baalbek durchgeführt.

Das libanesische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass bei den Angriffen 492 Menschen getötet wurden, darunter 35 Kinder und 58 Frauen, und 1645 Personen verletzt wurden.

Die Fluchtwelle aus den südlichen Regionen des Landes in Richtung der Hauptstadt Beirut und in den Norden hält an.

Während das libanesische Bildungsministerium bekannt gab, dass der Unterricht im ganzen Land unterbrochen wurde, teilte das Innenministerium mit, dass Schulen im Süden des Landes für die Unterbringung von Bürgern geöffnet wurden, die durch die israelischen Angriffe vertrieben wurden.

Der Erste Stellvertretende Außenminister Südkoreas, Kim Hong-kyun