Südkorea leitet Untersuchung gegen Netflix wegen 'geschäftlicher Unregelmäßigkeiten' ein

Südkorea hat eine Untersuchung gegen die globale digitale Streaming-Plattform Netflix eingeleitet, mit der Begründung, dass das Unternehmen seine Nutzer bei der Kündigung von Abonnements unfair behandle.

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Südkorea hat eine Untersuchung gegen die globale digitale Streaming-Plattform Netflix eingeleitet.

Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, hat die südkoreanische Kommission für fairen Handel (SKFTC) Inspektoren in das Gebäude von Netflix in der Hauptstadt Seoul entsandt, um Dokumente zu den Nutzungsbedingungen und den Kündigungsmodalitäten für Abonnements zu beschlagnahmen.

Netflix wird vorgeworfen, "seinen Nutzern die vorzeitige Kündigung der Mitgliedschaft zu erschweren und sie nicht ausreichend über den Kündigungsprozess innerhalb eines Abrechnungszeitraums zu informieren".

Nach Angaben der südkoreanischen Kommunikationskommission ist Netflix mit über 11 Millionen Abonnenten die digitale Plattform mit der höchsten monatlichen Nutzerzahl im Land, während die ebenfalls untersuchte digitale Plattform Wavve mit rund 4 Millionen Abonnenten auf dem vierten Platz liegt.

Netflix wurde bereits im Februar 2022 wegen "unfairer Abonnementpraktiken" in Südkorea zu einer Geldstrafe verurteilt.