Südkorea verabschiedet Gesetz: Verbot des Hundehandels
Südkorea hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der den Handel mit Hunden bis 2027 verbietet.
AA
In Südkorea wurde ein Gesetzentwurf, der den Handel mit und den Verzehr von Hundefleisch untersagt, von der Nationalversammlung gebilligt.
Wie Yonhap berichtet, wurde der Entwurf, der die Zucht, Schlachtung, den Vertrieb und den Verkauf von Hunden für den Verzehr verbietet, mit 208 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen angenommen.
Nach dem Inkrafttreten des Gesetzes, das für 2027 geplant ist, drohen Zuwiderhandelnden bis zu zwei Jahre Haft oder eine Geldstrafe von umgerechnet etwa 23.000 US-Dollar.
Der Gesetzentwurf sieht zudem Subventionen für Personen vor, die in der Hundefleischindustrie tätig sind, um ihnen einen Berufswechsel zu ermöglichen.
Regierungsdaten zufolge gibt es in Südkorea etwa 1.150 Hundefarmen, 34 Schlachtereien, 219 Vertriebshändler und rund 1.600 Restaurants, die Speisen mit Hundefleisch anbieten.
In einer in Südkorea durchgeführten Umfrage gaben mehr als 90 Prozent der Befragten an, dass sie nicht in Erwägung ziehen würden, Hundefleisch zu essen.