Super-Taifun trifft China: Tote und Verletzte
Bei der Taifun-Katastrophe im Süden Chinas sind nach ersten Erkenntnissen 2 Menschen ums Leben gekommen und 92 weitere verletzt worden.
İHA
Der im Südchinesischen Meer entstandene Super-Taifun namens Yagi hat die südlichen Regionen Chinas erreicht. Infolge des Auftreffens des Taifuns auf das Festland kamen 2 Menschen ums Leben, 92 weitere wurden verletzt.
In den vergangenen Tagen hatte der Taifun Yagi bereits die Inselregionen der Philippinen heimgesucht. Nach den Philippinen traf der Super-Taifun Yagi nun den Süden Chinas. Der Super-Taifun Yagi, der zunächst die Provinz Hainan und anschließend die Provinz Guangdong erreichte, beeinträchtigte das Leben im Land massiv. Aufgrund von Windgeschwindigkeiten von bis zu 234 Kilometern pro Stunde stürzten Bäume um, Fensterscheiben von Wohn- und Geschäftshäusern gingen zu Bruch und Dächer wurden abgedeckt. In der Provinz waren mehr als 800.000 Haushalte ohne Strom. Es wurde bekannt, dass in der Region Ding’an in der Provinz Hainan 2 Menschen ihr Leben verloren, während in der Stadt Wenchang 12 Personen und in Haikou 80 Personen verletzt wurden. In den Städten Guangzhou, Shenzhen und Yangjiang in der Provinz Guangdong wurde der Schulunterricht gestern ausgesetzt, der Semesterbeginn an den Universitäten wurde verschoben.
NACH CHINA AUCH VIETNAM GETROFFEN
Nach China erreichte der Taifun am heutigen Tag um 13.00 Uhr Ortszeit den Norden Vietnams. In der Industriestadt Haiphong kam es zu Stromausfällen. Während in den Küstenstädten etwa 50.000 Menschen evakuiert wurden, wurden 450.000 Militärangehörige zur Katastrophenbekämpfung eingesetzt. An 4 Flughäfen des Landes wurden insgesamt mehr als 300 Flüge gestrichen.
Durch Überschwemmungen und Erdrutsche, die der Taifun Yagi am vergangenen Wochenende auf den Philippinen verursacht hatte, waren bereits 16 Menschen ums Leben gekommen.