Tausende Türken wurden massakriert: Skandalöse Äußerung des griechisch-zypriotischen Führers zu 'Blutweihnachten'

Der Führer der griechisch-zypriotischen Verwaltung (GKRY), Nikos Christodoulidis, bezeichnete das 'Blutweihnachten'-Massaker der Terrororganisation EOKA aus dem Jahr 1963 als 'Heldentat' und gedachte der Gewalt jener Zeit sowie der getöteten Griechen.

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Der Präsident der griechisch-zypriotischen Verwaltung (GKRY), Nikos Christodoulidis, bezeichnete in einer Erklärung zum 62. Jahrestag des 'Blutweihnachten'-Massakers von 1963 das Massaker, das die Terrororganisation EOKA an den Zyperntürken verübte, als 'Heldentat'.

Christodoulidis hielt eine Rede bei einer Gedenkfeier in der Agios-Kassianos-Kirche in Nikosia. Bei der Zeremonie behauptete er, der 21. Dezember 1963 sei ein 'Wendepunkt in der modernen Geschichte Zyperns' gewesen. Christodoulidis beschrieb die bewaffneten Aktivitäten, die damals von EOKA-Milizionären und der griechischen Polizei durchgeführt wurden, als 'Kampf', 'Aufopferung' und 'Heldentat' und zollte den verstorbenen Griechen Respekt.

BLUTWEIHNACHTEN: EIN WENDEPUNKT IN DER GESCHICHTE ZYPERNS

Das 'Blutweihnachten'-Massaker, das am 21. Dezember 1963 von Milizionären der Terrororganisation EOKA begonnen wurde, ist zu einem Symbol für die Gewaltakte gegen die Zyperntürken geworden. Die EOKA hatte 1963 den Akritas-Plan in die Tat umgesetzt, der darauf abzielte, die Türken aus der Republik Zypern zu eliminieren. In jener Nacht wurden in Nikosia Dutzende Zyperntürken massakriert.

AUCH DIE ZYPERNFRAGE WURDE ANGESPROCHEN

Christodoulidis bezeichnete die aktuelle Situation auf Zypern als 'inakzeptabel und unhaltbar' und erklärte, dass sie sich für die Wiederaufnahme von Verhandlungen im Rahmen der Prinzipien der Europäischen Union einsetzen.