Terroranschlag im Kongo: 50 Tote
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind bei einem Angriff einer Rebellengruppe auf Zivilisten mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen.
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Berichten der nationalen Presse zufolge verübten Mitglieder der Rebellengruppe Demokratische Allianz-Kräfte (ADF) im Gebiet Beni in der Provinz Nord-Kivu im Osten des Landes einen bewaffneten Angriff auf Zivilisten.
Bei dem Angriff, bei dem zahlreiche Häuser geplündert und in Brand gesteckt wurden, kamen mindestens 50 Zivilisten ums Leben.
Die Sicherheitskräfte haben nach dem Angriff eine Operation in der Region eingeleitet.
Die ADF, die seit Ende der 1990er Jahre in Uganda und der DR Kongo aktiv ist, wurde durch den Zusammenschluss ehemaliger Mitglieder von Bewegungen wie der Nationalen Befreiungsarmee Ugandas (NALU), der Muslimischen Befreiungsarmee Ugandas und der Tablighi Jamaat gegründet.
Es wird berichtet, dass seit 2014 bei Angriffen der ADF Tausende Zivilisten getötet und Hunderttausende Menschen vertrieben wurden.