Thema Zivilisten und Waffenruhe! Macron sprach mit Abbas und Netanjahu über 'Gaza und das Westjordanland'

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat inmitten der anhaltenden Kämpfe zwischen Israel und der Hamas Telefonate mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu geführt.

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Der französische Präsident Emmanuel Macron hat telefonisch mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu gesprochen.

WESTJORDANLAND

In einer Erklärung des Élysée-Palastes hieß es, Macron und Abbas hätten in ihrem Telefonat das Thema einer humanitären Waffenruhe sowie die Lage im Westjordanland erörtert.

Es wurde mitgeteilt, dass Macron die Gewalt gegen palästinensische Zivilisten im Westjordanland verurteilt und von den israelischen Behörden gefordert habe, diesem Zustand ein Ende zu setzen.

Beide Präsidenten waren sich einig, wie wichtig es ist, nichts zu unternehmen, was das Westjordanland schwächen könnte.“, hieß es in der Erklärung weiter. Beide Staatschefs hätten zudem betont, dass ein politischer Prozess wieder aufgenommen werden müsse, um den Bestrebungen der Palästinenser nach einem eigenen Staat gerecht zu werden.

In der Erklärung wurde zudem festgehalten: „Der Präsident (Macron) erinnerte daran, dass Frankreich zu allen regionalen und internationalen Bemühungen beiträgt, die ein Ende des Krieges sowie die Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit für alle Menschen in der Region ermöglichen.“

ZIVILISTEN UND WAFFENRUHE 

In dem Gespräch mit Netanjahu habe Macron darauf hingewiesen, dass die anhaltenden Angriffe im Gazastreifen zu einer hohen Zahl ziviler Opfer geführt hätten, und betont, dass die Zivilbevölkerung in Gaza geschützt werden müsse.

In der Erklärung wurde ausgeführt, dass Macron die Notwendigkeit einer sofortigen humanitären Waffenruhe in der Region unterstrichen habe, die sich in der Folge zu einer dauerhaften Waffenruhe entwickeln müsse.

Es wurde zudem mitgeteilt, dass Macron gegenüber Netanjahu seine Besorgnis über die zunehmende Gewalt gegen palästinensische Zivilisten im Westjordanland geäußert und diese verurteilt habe. „(Macron) bestand darauf, dass alles getan werden müsse, um eine Ausweitung dieser Gewalt zu verhindern und die Ruhe zu bewahren“, hieß es weiter.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass Macron betont habe, eine Ausweitung der Lage in Gaza auf die gesamte Region müsse vermieden werden, und dass eine Zwei-Staaten-Lösung in der Palästinenserfrage für Stabilität im Nahen Osten sorgen werde.

Abschließend wurde mitgeteilt, dass Macron mit Netanjahu auch die Frage der Geiseln in Gaza erörtert habe. Macron habe dabei bekräftigt, dass Israel ein Recht auf Selbstverteidigung habe und „Frankreich in diesem Kampf des Landes gegen den Terrorismus solidarisch an seiner Seite steht“.