Todesfälle in Spanien und Italien aufgrund extremer Hitze
Aufgrund der extremen Hitzewelle, die weite Teile Europas erfasst hat, sind in Spanien und Italien vier Menschen ums Leben gekommen.
İHA
Die extreme Hitzewelle, die weite Teile Europas betrifft, hat zu Todesfällen geführt. In der spanischen autonomen Region Extremadura sowie in der Stadt Córdoba starben zwei Menschen an den Folgen der Hitze.
Während für 18 Städte in Italien Alarmstufe Rot ausgerufen wurde, berichteten italienische Medien, dass auf der Insel Sardinien zwei über 60-jährige Personen bei getrennten Vorfällen aufgrund der Hitze ums Leben kamen.
In Frankreich wurden 300 Menschen wegen hitzebedingter Beschwerden ins Krankenhaus eingeliefert. Die französische Ministerin für Gesundheit und Familien, Catherine Vautrin, erklärte, dass das Risiko vor allem für gefährdete Bevölkerungsgruppen bestehe und die Behörden wachsam bleiben müssten. Vautrin sagte: „Wir werden die Auswirkungen in den kommenden Tagen sehen, insbesondere bei den Schwächsten, wobei ich vor allem an die älteren Menschen denke.“
Auch in Deutschland werden in einigen Regionen Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet.
Der Regierungschef der spanischen autonomen Region Katalonien, Salvador Illa, hatte bereits heute früh über seinen Social-Media-Account mitgeteilt, dass bei einem Brand in Segarra zwei Menschen ums Leben gekommen seien.
Die französische Ministerin für den ökologischen Wandel, Agnès Pannier-Runacher, erklärte heute, dass das Land den zweitwärmsten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1900 erlebe und zwei Menschen aus hitzebedingten Gründen gestorben seien.