Todesopferzahl nach Erdbeben in Japan auf 13 gestiegen
Bei dem Erdbeben der Stärke 7,1 in der japanischen Präfektur Kumamoto wurden 31 Menschen verletzt, die Zahl der Todesopfer stieg auf 13. Die Such- und Rettungsarbeiten in der Region dauern an.
12punto
Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in der Präfektur Kumamoto im Süden Japans ist auf 13 gestiegen. Die Präfekturverwaltung von Kumamoto gab bekannt, dass bei dem Beben 31 Menschen verletzt wurden.
Wie der staatliche Fernsehsender NHK berichtete, teilte die japanische Premierministerin Sanae Takaichi auf einer Pressekonferenz zum Erdbeben die neuesten Informationen zur Opferzahl mit. Es wurde gemeldet, dass die Such- und Rettungsmaßnahmen sowie die Arbeiten zur Schadensfeststellung in der Region fortgesetzt werden.
Das Beben verursachte in der gesamten Präfektur Brände, den Einsturz einiger Straßen und Brücken sowie großflächige Schäden. Die Behörden gaben bekannt, dass die Teams weiterhin vor Ort im Einsatz sind, um die Schäden an der Verkehrsinfrastruktur und an Gebäuden zu ermitteln.
Nach Angaben der Japanischen Meteorologischen Agentur (JMA) wurde das Beben gestern um 16.27 Uhr Ortszeit in den Regionen Uki und Hikawa in Kumamoto registriert. Die Agentur erklärte, dass sich das Beben der Stärke 7,1 in einer Tiefe von 10 Kilometern ereignete.
Kumamoto war bereits in der Vergangenheit durch verheerende Erdbeben in die Schlagzeilen geraten. Bei einem Beben der Stärke 7, das die Präfektur im April 2016 erschütterte, kamen 277 Menschen ums Leben.
Japan, das als eines der Länder mit dem weltweit höchsten Erdbebenrisiko gilt, liegt auf dem sogenannten „Pazifischen Feuerring“, der aus Vulkanen und Tiefseegräben besteht.