Todesopferzahl nach Erdbeben in Taiwan auf 12 gestiegen

Die Zahl der Menschen, die bei dem Erdbeben der Stärke 7,2 am 3. April in Taiwan ums Leben kamen, ist auf 12 gestiegen.

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Taiwans Bilanz nach dem Erdbeben der Stärke 7,2, das sich am 3. April um 07.58 Uhr Ortszeit vor der Küste von Hualien im Osten des Landes ereignete, verschlechtert sich weiter.

Nachdem bei den Such- und Rettungsarbeiten, die nach dem Beben am Mittwoch eingeleitet wurden, in einem Berggebiet zwei weitere Leichen geborgen wurden, stieg die Zahl der Todesopfer auf 12.

Die taiwanesische Feuerwehr gab an, dass die Zahl der Vermissten bei 18 liegt, darunter drei Personen aus Australien und Kanada.

Die Sucharbeiten dauern trotz der Sorge vor möglichen Erdrutschen in der Region an.

Bei dem Erdbeben wurden zudem mehr als tausend Menschen verletzt.

DAS STÄRKSTE ERDBEBEN DER LETZTEN 25 JAHRE

Das Erdbeben der Stärke 7,2, das in einer Tiefe von 15,5 Kilometern registriert wurde, ging als das stärkste Beben seit dem Erdbeben in der Stadt Nantou im Jahr 1999 in die Geschichte ein.

Bei einem Erdbeben im Süden Taiwans, das an der Schnittstelle zweier tektonischer Platten liegt, kamen im Jahr 2016 mehr als 100 Menschen ums Leben.

Bei dem Erdbeben der Stärke 7,3 im Jahr 1999 waren mehr als 2.000 Menschen gestorben.