Todeszahl bei Überschwemmungen in Kenia auf 179 gestiegen

In dem ostafrikanischen Land Kenia ist die Zahl der Todesopfer durch die schweren Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle auf 179 gestiegen.

İHA

Kenia verzeichnet eine immer schwerere Bilanz bei den Überschwemmungen, die durch heftige Regenfälle verursacht wurden, welche seit Mitte März anhalten.

Der kenianische Regierungssprecher Isaac Mwaura gab in einer Erklärung bekannt, dass in den letzten 24 Stunden 10 Menschen bei der Flutkatastrophe ums Leben gekommen seien und die Gesamtzahl der Todesopfer auf 179 gestiegen sei.

Sprecher Mwaura teilte mit, dass 15 der Verstorbenen Kinder seien. Er berichtete, dass 125 bei den Überschwemmungen verletzte Personen in verschiedenen Gesundheitseinrichtungen im ganzen Land behandelt würden und 90 Menschen weiterhin als vermisst gelten.

Der Regierungssprecher erklärte, dass 195.011 Menschen gezwungen waren, ihre Häuser zu verlassen, und dass Unterkünfte für die durch die Flut Vertriebenen eingerichtet wurden. Mwaura betonte zudem, dass die Regierung die Bemühungen gemeinsam mit der kenianischen Armee, die derzeit bei Rettungs- und Evakuierungseinsätzen unterstützt, beschleunigt habe.