Todeszahl nach Erdbeben in Japan auf 128 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben der Stärke 7,6 in der japanischen Präfektur Ishikawa ist auf 128 gestiegen, während die Zahl der Verletzten mit 560 angegeben wurde.

İHA

Eine Woche nach dem Erdbeben der Stärke 7,6 in der japanischen Präfektur Ishikawa steigt die Bilanz der Katastrophe weiter an.

Während die Zahl der Todesopfer bei dem Beben, das Ishikawa und die umliegenden Präfekturen erschütterte, auf 128 gestiegen ist, wurde die Zahl der Verletzten mit 560 beziffert. Es wurde berichtet, dass die Sucharbeiten nach 195 Personen, von denen jede Spur fehlt, weiterhin andauern.

Die Verwaltung der Präfektur Ishikawa gab bekannt, dass mindestens 1.370 Gebäude durch das Beben beschädigt wurden, während etwa 30.000 Erdbebenopfer in errichteten Notunterkünften untergebracht sind. Während die Hilfs-, Such- und Rettungsarbeiten sowie die Trümmerbeseitigung mit Unterstützung der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte (SDF), der japanischen Küstenwache (JCG) und Polizeieinheiten auch heute fortgesetzt werden, kündigte die Japanische Meteorologische Agentur (JMA) Schneefall in der Erdbebenregion an. Die Behörden warnten davor, dass die widrigen Wetterbedingungen die Sucharbeiten beeinträchtigen könnten.

TSUNAMI-WARNUNG WAR HERAUSGEGEBEN WORDEN

Nach dem Erdbeben der Stärke 7,6, das sich am 1. Januar in der japanischen Präfektur Ishikawa ereignete, war für die Küstenregionen eine Tsunami-Warnung herausgegeben worden. Während für Tausende Menschen Evakuierungsbefehle erlassen wurden, kam es in einigen Gebieten zu Strom- und Wasserausfällen. Viele Straßen und Gebäude wurden beschädigt.