Todeszahl nach Taifun Yagi in Myanmar auf 226 gestiegen: 500.000 Menschen warten auf Hilfe

Die Zahl der Todesopfer durch den Taifun Yagi in Myanmar ist auf 226 gestiegen.

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In Myanmar ist die Zahl der Menschen, die bei Überschwemmungen und Erdrutschen infolge der heftigen Regenfälle durch den Taifun Yagi – den stärksten Sturm, der in den letzten Jahren in der südostasiatischen Pazifikregion verzeichnet wurde – ums Leben kamen, auf 226 gestiegen.

Laut einem Bericht der BBC hat der Taifun Yagi, der Vietnam, Laos und den Norden Thailands traf und dort schwere Schäden anrichtete, auch in Myanmar das Leben massiv beeinträchtigt. Der Taifun forderte in der gesamten Region mehr als 500 Todesopfer.

Die Militärjunta in Myanmar gab bekannt, dass bei den durch die heftigen Regenfälle des Taifuns Yagi verursachten Überschwemmungen und Erdrutschen 226 Menschen ihr Leben verloren haben und etwa 80 Personen weiterhin als vermisst gelten.

Es wurde berichtet, dass neben den zentralen Teilen der Regionen Mandalay und Bago auch zahlreiche Dörfer im östlichen Shan-Staat überflutet wurden und hunderttausende Hektar Ackerland beschädigt wurden. Zudem waren die Staaten Mon, Kayah und Kayin schwer von dem Taifun betroffen.

MYANMARS MACHTHABER FORDERT DRINGEND HILFE AN

Die Vereinten Nationen (UN) erklärten, dass in dem vom Taifun getroffenen Land mehr als 500.000 Menschen dringend auf Nahrungsmittel, Trinkwasser, Unterkünfte und Kleidung angewiesen sind. Der Anführer der Militärregierung Myanmars, General Min Aung Hlaing, veröffentlichte am vergangenen Wochenende eine Botschaft im nationalen Fernsehen und richtete einen Hilfsappell an die internationale Gemeinschaft.

Hlaing hatte in Begleitung anderer Militärvertreter die vom Taifun betroffenen Gebiete besucht und die dortigen Rettungs-, Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen inspiziert.