Tragödie in Spanien: 2 Hochgeschwindigkeitszüge entgleist! Opferzahl auf 39 gestiegen
Nach dem Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien ist die Zahl der Todesopfer auf 39 gestiegen.
İHA
Spanien wurde Schauplatz eines katastrophalen Unfalls. Zwei fahrende Hochgeschwindigkeitszüge sind entgleist. Berichten der spanischen Presse zufolge ereignete sich der Unfall in der Region Adamuz bei der Stadt Córdoba gegen 19:45 Uhr Ortszeit.
Ein Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg von Málaga nach Madrid entgleiste aus noch ungeklärter Ursache. Ein weiterer Hochgeschwindigkeitszug, der auf der Gegenstrecke in Richtung Huelva unterwegs war, kippte um, nachdem er aufgrund des Unfalls ein plötzliches Ausweichmanöver durchführen musste.
Während zahlreiche Krankenwagen und Rettungsteams an den Unfallort entsandt wurden, wurde nach ersten Erkenntnissen mitgeteilt, dass 21 Menschen ihr Leben verloren haben und 100 Personen verletzt wurden, 25 davon schwer.
"URSACHE DES UNFALLS NOCH UNBEKANNT"
Der spanische Verkehrsminister Oscar Puente erklärte auf einer Pressekonferenz am Bahnhof Atocha in Madrid, dass die Ursache des Unfalls noch unbekannt sei. Puente betonte, dass ein solches Ereignis auf einer geraden Strecke "ungewöhnlich" sei, und wies darauf hin, dass die Strecke erst im Mai erneuert worden war. Eine umfassende Untersuchung des Unfalls wurde eingeleitet.
Es wurde bekannt, dass sich insgesamt etwa 400 Passagiere in den beiden Zügen befanden.
OPFERZAHL AUF 39 GESTIEGEN
Es wurde gemeldet, dass die Zahl der Todesopfer bei der Katastrophe auf 39 gestiegen ist. Zudem wurde mitgeteilt, dass nach dem Unfall, bei dem auch 152 Menschen verletzt wurden, mehr als 200 für heute geplante Zugverbindungen zwischen Madrid und dem Süden der Region Andalusien gestrichen wurden. Während die Behandlung der ins Krankenhaus eingelieferten Verletzten andauert, wurde berichtet, dass sich 12 Personen, darunter 11 Erwachsene, auf der Intensivstation befinden.