Trotz Waffenruhe: Israelische Angriffe dauern an – Wohngebiete ins Visier genommen

Die israelische Armee hat trotz der am 17. April in Kraft getretenen Waffenruhe erneut einige Wohngebiete im Süden des Libanon angegriffen.

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Berichten zufolge führten israelische Kampfflugzeuge ab den Abendstunden Luftangriffe auf die Gebiete Yatir, Kefre, Beit Yahun und Kefr Dunin im Süden des Libanon durch. Informationen aus der Region zufolge erfolgten die Angriffe trotz der geltenden Waffenruhe.

Die israelische Armee hatte bereits im Laufe des Tages damit gedroht, verschiedene Punkte im Südosten anzugreifen, darunter Mivdon, Schevkin, Yuhmur, Arnun, West-Zavtar, Ost-Zavtar und Kefr Tebnit. Es ist bekannt, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu gestern Abend in einer Erklärung anordnete, die militärischen Kräfte zu verstärken, um intensivere Angriffe auf den Libanon durchzuführen.

Nach der jüngsten Eskalation der Spannungen in der Region waren am 2. März durch intensive israelische Luftoperationen viele ländliche Gebiete im Süden des Libanon besetzt worden. Diese militärische Aktivität hat die humanitäre Krise im Land weiter verschärft. Nach Angaben der libanesischen Regierung hat die Zahl der Binnenvertriebenen seit der Verschärfung der Konflikte die Marke von 1 Million 162 Tausend überschritten.

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hatte erklärt, dass die am 17. April zwischen Israel und dem Libanon in Kraft getretene 10-tägige vorübergehende Waffenruhe um weitere 3 Wochen verlängert werde.