Trump behauptet, China dementiert

Die Pekinger Regierung hat erneut die Behauptung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, dass Verhandlungen über Zölle mit China im Gange seien.

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In einer Erklärung der chinesischen Botschaft in Washington wurde die Behauptung, dass sich die Parteien in Verhandlungen über Zölle befänden, als "völlig irreführend" bezeichnet.

In der Erklärung hieß es: "China und die USA haben weder Konsultationen noch Verhandlungen geführt, geschweige denn eine Einigung über Zölle erzielt."

US-Präsident Donald Trump hatte in einem Interview mit dem Time-Magazin gestern sowie in einer Erklärung gegenüber Journalisten vor seiner Teilnahme an der Trauerfeier für Papst Franziskus behauptet, er habe mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping über Zölle gesprochen und erklärt, dass die Details zu einem geeigneten Zeitpunkt bekannt gegeben würden.

China hatte auf die von US-Präsident Donald Trump am 2. April angekündigten "gegenseitigen Zölle" reagiert und mit dem gleichen Satz geantwortet. Infolge des Zollstreits zwischen den beiden Ländern hatte die USA ihre Zölle auf chinesische Waren auf bis zu 145 Prozent und Peking seine Zölle auf bis zu 125 Prozent erhöht.

Während die Regierung in Washington die gegenseitigen Zölle gegenüber anderen Ländern um 90 Tage verschob, traten die Zölle gegenüber China in Kraft.

TRUMPS BEHAUPTUNG, DIE 'GESPRÄCHE SEIEN AKTIV'

US-Präsident Trump hatte am 23. April bei einer Unterzeichnungszeremonie im Oval Office über den Zollstreit zwischen den USA und China gesprochen und erklärt, dass die "Gespräche mit China in dieser Angelegenheit aktiv" seien.

Sprecher des chinesischen Handelsministeriums und des Außenministeriums hatten gestern Erklärungen abgegeben, in denen sie Trumps Behauptung dementierten.

Der US-Präsident hatte dennoch seine Behauptung wiederholt, dass die Verhandlungen andauerten.

Die Pekinger Regierung hatte Washington beschuldigt, die Öffentlichkeit in Bezug auf die Verhandlungen in die Irre zu führen.