Trump enthüllt den Namen, mit dem Amerika im Iran Kontakt hält: Die Person, mit der wir im Iran sprechen...

Der US-Präsident Donald Trump behauptete seit langem, dass es Personen im Iran gebe, mit denen sie in Kontakt stünden. Gegenüber der New York Times (NYT) behauptete Trump, dass es sich bei dieser Person um den iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf handele.

12punto

Trump äußerte sich zu Ghalibaf wie folgt: "Wir werden sehen, ob er mit uns zusammenarbeiten wird oder nicht. Er hat dafür eine Woche Zeit."

Der Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf reagierte prompt mit einem Dementi auf Trumps Behauptung.

Ghalibafs Stellungnahme zu dem Thema lautet: "Der Feind bedroht einerseits unsere Nation und verbreitet andererseits seine eigenen Wünsche als Nachrichten.

Ein großer Fehler. Wenn sie einen Schlag versetzen, werden sie mehrere Schläge als Antwort erhalten. Mit Gottes Erlaubnis wird das iranische Volk unter der Führung des Religionsführers den Feind seine Aggression bereuen lassen und seine Rechte zurückfordern."

WER IST GHALIBAF?

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf ist zu einem immer einflussreicheren Akteur in der nationalen Politik geworden. Es hieß, er bereite sich darauf vor, eine entscheidende Rolle bei möglichen Verhandlungen mit den USA inmitten des anhaltenden Krieges zu übernehmen. Laut einem Bericht von Reuters, der sich auf eine pakistanische Quelle stützt, wurde behauptet, dass Ghalibaf zusammen mit Außenminister Abbas Araghchi von der Zielliste Israels gestrichen worden sei.

Die Quelle, die mit dem Bericht sprach, erklärte, dass Israel geplant habe, die genannten Personen ins Visier zu nehmen, diplomatische Bemühungen diesen Prozess jedoch gestoppt hätten. Die Quelle sagte, die Botschaft "Wenn diese Personen ausgeschaltet werden, bleibt niemand mehr zum Verhandeln übrig" sei an die USA übermittelt worden, woraufhin Washington Tel Aviv zum Einlenken bewegt habe. Laut Politico wird der 64-jährige Ghalibaf trotz seiner harten öffentlichen Botschaften von einigen US-Beamten als 'ein Gesprächspartner, mit dem man arbeiten kann' eingestuft.