Trump erklärt sich selbst zum Interimspräsidenten von Venezuela

US-Präsident Donald Trump hat sich mit einem in den sozialen Medien geteilten Bild selbst zum Interimsführer von Venezuela erklärt.

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Donald Trump hat im Zuge der Regierungskrise in Venezuela einen bemerkenswerten Schritt vollzogen. Über seinen eigenen Social-Media-Account teilte Trump ein Foto, auf dem er behauptet, der „Interimspräsident von Venezuela“ zu sein, und löste damit eine neue Debatte über die jüngsten Entwicklungen in dem lateinamerikanischen Land aus.

Der Beitrag folgte auf eine Operation der US-Streitkräfte in Venezuela am 3. Januar. Zu diesem Zeitpunkt wurden der venezolanische Präsident Nicolas Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores von US-Kräften festgenommen und nach New York gebracht. Nach der Entfernung Maduros aus dem Land wurde die Vizepräsidentin Delcy Rodriguez gemäß den verfassungsrechtlichen Anforderungen zur Interimspräsidentin ernannt und übernahm nach ihrer Vereidigung das Amt.

Trumps Beitrag in den sozialen Medien fand sowohl in den USA als auch in Lateinamerika ein breites Echo. Der Beitrag enthielt ein Bild, das den Eindruck erweckte, Trump stünde an der Spitze der venezolanischen Regierung.

Dieser bemerkenswerte Schritt hat neue Fragen zur politischen Zukunft Venezuelas aufgeworfen.