Trump führt überraschendes Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj durch
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump kündigte an, sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Trump Tower in New York zu treffen, nachdem er die Krisen in der Ukraine kritisiert hatte.
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Der ehemalige US-Präsident und Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei, Donald Trump, hat inmitten der Debatten über die Unterstützung seines Landes für die Ukraine ein wichtiges Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angekündigt. In seiner Erklärung bezeichnete Trump die Geschehnisse in der Ukraine als "beschämend" und sagte: "So viele Tote, so viel Zerstörung. Das ist eine schreckliche Sache."
Trump äußerte seine Besorgnis darüber, dass Europa nur einen kleinen Teil der finanziellen Unterstützung leistet, die die USA bereitstellen, und teilte seine Ansichten über die geografische Distanz und die internationale Verantwortung. Er sagte: "Die Entfernung zwischen den USA und Russland zeigt, dass wir den Ernst der Lage nicht ignorieren dürfen."
Das Treffen findet im Trump Tower in New York statt und folgt auf Selenskyjs Gespräche mit US-Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris. Biden hatte kürzlich ein neues Militärhilfepaket für die Ukraine in Höhe von insgesamt 7,9 Milliarden Dollar angekündigt und betont, dass die Unterstützung für Kiew, um den Krieg zu gewinnen, fortgesetzt werde.
Das Treffen zwischen Trump und Selenskyj sorgt für Aufmerksamkeit, da beide Führungspersönlichkeiten in letzter Zeit gegenseitige Kritik geäußert haben. Trump erklärte, dass sowohl er als auch der Senator von Ohio, James David Vance, gegen die US-Hilfen für die Ukraine seien.
Selenskyj hatte in einem Interview mit dem Magazin The New Yorker am 23. September auf die Ungewissheit darüber hingewiesen, wie Trump den Ukraine-Konflikt lösen wolle, und Vance als "radikal" bezeichnet. Trump hingegen äußerte bei einer Wahlkampfveranstaltung am 24. September spöttische Kommentare über Selenskyj: "Er möchte unbedingt, dass die Demokraten diese Wahl gewinnen." Trump bezeichnete Selenskyj als "den größten Verkäufer der Geschichte" und sagte: "Jedes Mal, wenn er ins Land kommt, nimmt er 60 Milliarden Dollar mit."