Trump-Gegner in New York auf der Straße

Im Rahmen der landesweiten „No Kings“-Proteste (Keine Könige) versammelten sich Demonstranten in der Stadt Syracuse im US-Bundesstaat New York, um gegen US-Präsident Donald Trump und seine Regierung zu protestieren.

İHA

In den gesamten USA finden unter dem Motto „No Kings“ (Keine Könige) Proteste gegen die Regierung von Donald Trump statt. Berichten der US-Medien zufolge sind in verschiedenen Städten des Landes rund 3.100 Demonstrationen geplant. In einigen Regionen gingen Aktivisten auf die Straße, um gegen die Politik der Trump-Regierung, die steigenden Lebenshaltungskosten und die Angriffe auf den Iran zu protestieren. Die US-Bürger, die die Einwanderungsgesetze und die außenpolitische Haltung der Regierung in Washington kritisierten, organisierten Aktionen sowohl in Großstädten als auch in kleineren Ortschaften.

Slogans für Gaza und den Iran

Bei der Demonstration in der Stadt Syracuse im Bundesstaat New York füllten Trump-Gegner die Straßen und Bereiche um die Hauptverkehrswege, während einige Autofahrer durch Hupen ihre Unterstützung für die Menge bekundeten. Die Demonstranten, die Transparente mit Anti-Trump-Slogans trugen, zeigten auch Schilder, die die Angriffe Israels im Gazastreifen und die Politik gegenüber dem Iran kritisierten.

Fokus auf Kraftstoffpreise, ICE und Epstein

Die Aktivisten protestierten gegen die steigenden Kraftstoffpreise und skandierten Slogans gegen die US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) sowie die Einwanderungsgesetze. Auf den Transparenten waren Aufschriften wie „Nein zum ICE“ und „Widerstand gegen den Faschismus“ zu lesen. Einige Demonstranten riefen zudem Slogans, die die Verbindungen zwischen der Trump-Regierung und dem US-Milliardär Jeffrey Epstein kritisierten, der international für Schlagzeilen sorgte und beschuldigt wurde, ein Netzwerk für sexuellen Missbrauch aufgebaut zu haben.

Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 5 Millionen Menschen an den Protesten teil

An den „No Kings“-Protesten im Juni des vergangenen Jahres, die zeitlich mit Trumps Geburtstag und der Parade zum 250. Jahrestag der US-Armee zusammenfielen, hatten mehr als 5 Millionen Menschen teilgenommen. Die Organisatoren hatten erklärt, dass die Trump-Regierung zunehmend auf einen „autoritäreren Kurs“ einschwenke, und betont, dass die ICE-Razzien in Gebieten mit hohem Einwandereranteil sowie militärische Stationierungen eine „direkte Bedrohung für die bürgerlichen Freiheiten“ darstellten.