Trump-Regierung zieht wegen 400-Millionen-Dollar-Ballsaal im Weißen Haus vor den Obersten Gerichtshof
Die Trump-Regierung hat beim Obersten Gerichtshof die Fortsetzung des Baus des Ballsaals im Weißen Haus beantragt, nachdem ein Berufungsgericht diesen gestoppt hatte.
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Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat den Rechtsstreit um das 400 Millionen Dollar teure Ballsaal-Projekt im Weißen Haus vor den Obersten Gerichtshof (Supreme Court) gebracht. Die Regierung forderte die Aufhebung der Entscheidungen untergeordneter Gerichte, die den Baustopp angeordnet hatten.
In dem am Freitag eingereichten Antrag wurde gefordert, den Weg für die Fertigstellung des Projekts freizumachen. In dem von der stellvertretenden Generalstaatsanwältin John Sauer unterzeichneten Antrag wurde argumentiert, dass der Ballsaal sowohl für die „nationale Sicherheit“ als auch für die „Sicherheit von Trump und seiner Familie“ von entscheidender Bedeutung sei.
In dem Antrag wurde darauf hingewiesen, dass die Arbeiten an dem Projekt für den 21. August eingestellt werden sollen, falls der Oberste Gerichtshof nicht interveniert. Damit hängt die Zukunft des Baus im Weißen Haus von der Entscheidung der höchsten richterlichen Instanz des Landes ab.
Ein föderales Berufungsgericht hatte am 7. August entschieden, dass die Trump-Regierung ohne Zustimmung des Kongresses keinen Ballsaal im Weißen Haus bauen dürfe. Der Fall war zuvor bereits vor ein lokales Gericht gebracht worden, das am 16. April den Baustopp angeordnet hatte.
Die Trump-Regierung war gegen die Entscheidung des lokalen Gerichts in Berufung gegangen, doch auch das Berufungsgericht hatte eine Entscheidung getroffen, die das Projekt einschränkte. Mit dem jüngsten Antrag richten sich nun alle Augen auf den Obersten Gerichtshof, um zu klären, ob das 400-Millionen-Dollar-Projekt fortgesetzt werden kann.