Trump und Musk nehmen Medienhäuser ins Visier
Der US-Präsident Donald Trump und sein leitender Berater Elon Musk haben in Beiträgen die Medienhäuser MSNBC, Reuters und Associated Press (AP) scharf kritisiert.
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Trump schrieb in einem Beitrag auf seinem Truth-Social-Account: "MSNBC, bekannt als MSDNC, ist eine Bedrohung für unsere Demokratie. Ein Haufen Lügen und Verzerrungen. An der Spitze stehen schlechte Menschen."
Indem er den Namen des Senders MSNBC in "MSDNC" abänderte, spielte Trump auf den Nationalkonvent der Demokratischen Partei (DNC) an und deutete damit an, dass der Sender "demokratenfreundlich sei und voreingenommen berichte".
Auch Trumps leitender Berater, der US-Milliardär Musk, teilte auf seinem X-Account ein typografisches Design, bei dem der Name der britischen Nachrichtenagentur Reuters mit dem Wort "Lies" (Lügen) kombiniert wurde.
In einem weiteren Beitrag zitierte Musk einen Reuters-Bericht, in dem behauptet wurde, er habe "gedroht, Starlink abzuschalten, falls die Ukraine keinen Vertrag über wertvolle Bodenschätze unterzeichne", und kommentierte: "Reuters lügt. Sie stehen bei den Medienlügen an zweiter Stelle, direkt nach Associated Propaganda (AP)."
BEHAUPTUNG ÜBER MILLIONENZAHLUNGEN
Musk hatte zuvor behauptet, dass Reuters zwischen 2018 und 2022 Zahlungen in Millionenhöhe von der US-Regierung erhalten habe.
Unter Bezugnahme auf einen Beitrag, der sich auf eine Website stützt, auf der die Ausgaben der US-Regierung dokumentiert sind, hatte Musk erklärt: "Reuters wurde von der US-Regierung mit Millionen von Dollar für 'groß angelegte gesellschaftliche Täuschung' bezahlt. Das sind absolute Betrüger."
Auch Trump hatte behauptet, dass Medienhäuser wie Reuters, Politico und The New York Times finanziell von Bundesbehörden unterstützt würden, und unterstellt, dass diese Zahlungen darauf abzielten, die Inhalte der Berichterstattung zu beeinflussen.