Trump verwehrt Presse Zugang bei Nahost-Reise

Dass Korrespondenten von AP, Bloomberg und Reuters, die die Nahost-Reise von US-Präsident Donald Trump begleiten wollten, nicht an Bord der Air Force One gelassen wurden, hat für große Empörung gesorgt. Die White House Correspondents' Association bezeichnete die Entscheidung als „besorgniserregend“ und erklärte: „Diese Änderung ist eine Ungerechtigkeit gegenüber jedem US-Bürger.“

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Dass einige Journalisten, die beauftragt waren, die Nahost-Kontakte von US-Präsident Donald Trump zu verfolgen, nicht an Bord der Präsidentenmaschine gelassen wurden, hat bei der White House Correspondents' Association (WHCA) für Empörung gesorgt. Der Verband bewertete den Ausschluss der Korrespondenten von Associated Press (AP), Bloomberg News und Reuters von der Air Force One als ein ernstes Problem.

In einer von der WHCA veröffentlichten Erklärung wurde betont, dass der Ausschluss dieser drei großen Nachrichtenagenturen von dieser wichtigen Reise im Hinblick auf die Pressefreiheit „besorgniserregend“ sei. In der Erklärung hieß es weiter:

„Die Nachrichten dieser Agenturen erreichen täglich Tausende von Medienorganisationen und Millionen von Lesern auf der ganzen Welt, wodurch sichergestellt wird, dass jeder gleichermaßen Zugang zu Entwicklungen rund um den Präsidenten hat. Diese Änderung ist eine Ungerechtigkeit gegenüber jedem US-Bürger, der das Recht hat, sofort zu erfahren, was der Anführer seines Landes tut.“

Andererseits enthielten die Erklärungen des Weißen Hauses auch einige Hinweise auf den Hintergrund dieser Entscheidung. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, hatte angekündigt, dass eine neue Praxis für den Umgang mit der Presse eingeführt werde. Demnach wird die Aufgabenverteilung der festen Mediengruppen, die die öffentlichen Veranstaltungen des US-Präsidenten verfolgen, nun vom Weißen Haus festgelegt.

Nach der Entscheidung veröffentlichten die ausgeschlossenen Nachrichtenagenturen eine gemeinsame Erklärung. In der von Reuters, AP und Bloomberg gemeinsam herausgegebenen Stellungnahme wurden die Schritte der Trump-Regierung zur Einschränkung des Pressezugangs kritisiert. Alle drei Agenturen betonten, dass das Recht der Öffentlichkeit auf Information nicht durch solche Eingriffe überschattet werden dürfe.