Trumps enger Vertrauter reagiert scharf auf Chameneis „Warnung an die USA“: „Achten Sie auf die Drohnen!“
Der US-Senator Lindsey Graham hat scharf auf die Äußerungen des iranischen Religionsführers Ali Chamenei reagiert, der die regimefreundlichen Demonstrationen als Botschaft an die USA gewertet hatte. Graham warnte mit den Worten „Achten Sie auf die Drohnen“ und spielte auf Gerüchte über eine mögliche Fluchtroute Chameneis an, indem er sagte: „Ich habe gehört, Moskau sei ein Winterwunderland.“
İHA
Auf die Beschreibung des iranischen Religionsführers Ali Chamenei, der die regimefreundlichen Demonstrationen gegen die regierungskritischen Proteste im Land als „Warnung an die amerikanischen Politiker, ihre Täuschungen zu beenden und sich nicht auf verräterische Söldner zu verlassen“ bezeichnete, kam eine Reaktion aus Washington.
Der für seine Nähe zu US-Präsident Donald Trump bekannte US-Senator Lindsey Graham zitierte Chameneis Äußerungen auf der Social-Media-Plattform X und äußerte sich in bemerkenswerter Weise.
In seinem Beitrag wandte sich Graham direkt an Chamenei: „An den Ayatollah (Chamenei). Wir reden nicht mehr so viel wie früher. Habe ich Sie beleidigt?“ Graham ging auch auf die Spekulationen ein, dass Chamenei im Falle einer Eskalation der regierungskritischen Proteste im Iran nach Russland fliehen könnte, und fügte hinzu: „Was Ihre letzte Warnung an die amerikanischen Politiker betrifft: Ich habe gehört, Moskau sei ein Winterwunderland.“
Mit einem Verweis auf mögliche militärische Schritte der USA gegen den Iran gab Graham am Ende seines Beitrags eine bemerkenswerte Warnung ab: „Achten Sie auf die Drohnen.“
EINE PROVOZIERENDE AUSSAGE
In einem weiteren Beitrag zitierte Graham ein Interview mit dem Vorsitzenden des iranischen Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, in dem dieser sagte: „Trump redet viel, nehmen Sie ihn nicht ernst.“ Graham bewertete diese Äußerungen als „eine ziemlich provokative Aussage des sogenannten nationalen Sicherheitschefs des Iran über US-Präsident Donald Trump“ und warnte, dass diejenigen, die Trump herabwürdigende Aussagen machten, mit den Konsequenzen rechnen müssten.