Trumps manipuliertes Gaza-Video: Welle der Empörung in sozialen Medien
In einem mit künstlicher Intelligenz erstellten Video präsentierte Trump den Gazastreifen als touristisches Urlaubsziel. Das Video, in dem er sich selbst und den israelischen Premierminister Netanjahu beim Urlaub zeigt, löste in den sozialen Medien heftige Reaktionen aus.
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Der US-Präsident Donald Trump hat über seinen Truth Social-Account ein Video geteilt, das mithilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurde. Das Video entwirft ein Szenario, in dem der Gazastreifen in einen touristischen Urlaubsort verwandelt wurde. In diesem Szenario zeigt Trump sich selbst und den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu beim Urlaub.
Zu Beginn des Videos sind Szenen zu sehen, in denen Kinder zwischen Trümmerhaufen vor bewaffneten Personen fliehen. Anschließend erscheint in den Farben der US-Flagge der Schriftzug 'Was kommt als Nächstes?'. In den folgenden Sequenzen wird Gaza als eine Stadt voller Luxusautos und Wolkenkratzer dargestellt.
Das Video enthält zudem Szenen, in denen Trump mit goldenen Figuren geschmückt ist und mit Bauchtänzerinnen tanzt. Auch Aufnahmen von Elon Musk, der traditionelle Speisen isst und Geld um sich wirft, wurden in das Video eingefügt. Ebenfalls enthalten sind Sequenzen, in denen Trump und Netanjahu nebeneinander auf Liegestühlen entspannen.
US-BÜRGER REAGIEREN MIT EMPÖRUNG
Trumps Beitrag löste in den sozialen Medien ein breites Echo aus. Viele Nutzer auf Instagram äußerten ihren Unmut über den Beitrag. Zahlreiche Personen, darunter auch Trump-Anhänger, schrieben kritische Kommentare unter das Video.
Ein Trump-Anhänger, der den Slogan 'Make America Great Again' verwendete, äußerte: 'Trump, ich habe dich gewählt, damit du für eine bessere Wirtschaft, bessere Gesetze und den Schutz unseres Landes sorgst. Konzentriere dich auf die Zukunft unserer Nation und schaffe keine Hindernisse für andere Länder.'
Ein anderer Nutzer kommentierte: 'Was soll dieser KI-Unsinn? Ich möchte nicht, dass meine Steuergelder dafür ausgegeben werden, ein anderes Land zu zerstören.'
TRUMPS GAZA-PLAN
Trump hatte zuvor bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Netanjahu im Weißen Haus über Pläne zur Übernahme des Gazastreifens gesprochen. Trump erklärte, dass Gaza zu einem Gebiet der totalen Zerstörung geworden sei und argumentierte, dass die Palästinenser das Gebiet verlassen sollten.
Der US-Präsident behauptete, es wäre besser, wenn die Palästinenser in neue Siedlungen ziehen würden, die in Nachbarländern wie Ägypten und Jordanien errichtet werden könnten. Trump deutete zudem an, dass die Palästinenser keine andere Wahl hätten, als Gaza zu verlassen.
Das von Trump geteilte Video steht in krassem Gegensatz zur aktuellen Lage in Gaza. Die Region befindet sich aufgrund der seit vielen Jahren andauernden Konflikte und der Blockade in einem Zustand massiver Zerstörung. Das im Video gezeigte Luxusleben und das touristische Szenario decken sich nicht mit der Realität.