Trumps Schwiegersohn traf sich in Ägypten mit as-Sisi
Jared Kushner erörterte in der ägyptischen Stadt El-Alamein mit Präsident Abd al-Fattah as-Sisi die Gaza- und Palästina-Frage.
12punto
Jared Kushner, der Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump, reiste im Rahmen von Kontakten zur Umsetzung eines Waffenstillstands im Gazastreifen und zu Trumps Gaza-Plan nach Ägypten. Kushner wurde in der ägyptischen Stadt El-Alamein von Präsident Abd al-Fattah as-Sisi empfangen.
Bei dem Treffen wurden die Palästina-Frage, insbesondere der Gazastreifen, sowie weitere Krisen in der Region erörtert. Laut einer Erklärung des ägyptischen Präsidialamtes betonte as-Sisi die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen fortzusetzen, um die regionale und internationale Sicherheit sowie Stabilität zu fördern.
In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, dass alle Parteien ihre Verpflichtungen im Rahmen des geltenden Waffenstillstandsabkommens im Gazastreifen erfüllen.
Kushner habe sich seinerseits zufrieden über die enge Koordinierung zwischen den USA und Ägypten geäußert und Kairo für dessen Bemühungen um regionalen Frieden und Stabilität gedankt. Kushner erklärte, Ägypten sei für die USA ein wichtiger Partner im Nahen Osten.
Der in Katar ansässige Sender Al Jazeera behauptete, dass während Kushners Ägypten-Besuch auch Kontakte mit einer Hamas-Delegation erwartet würden. Bei den Gesprächen dürften Themen wie die Stationierung einer internationalen Stabilisierungstruppe in der Region, der Rückzug Israels aus Gaza und humanitäre Hilfe auf der Tagesordnung stehen.
Eine Delegation unter der Leitung des Hamas-Politbürochefs Chalil al-Hajja war gestern in Ägypten eingetroffen und wurde zuvor vom ägyptischen Geheimdienstchef Generalmajor Hassan Raschad empfangen. Es wird erwartet, dass Kushner im Rahmen seiner Kontakte in der Region auch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zusammentrifft.