Türkei errichtet 'Polarforschungsstation' in der Antarktis: Ministerium nennt Datum
Wie bekannt wurde, wird die Türkei, die bereits eine Reihe von Investitionen in der Antarktis für wissenschaftliche Zwecke getätigt hat, bis zum Jahr 2030 eine Polarforschungsstation in der Region errichten. Es wurde erklärt, dass in der Einrichtung, die eine Kapazität für 50 Personen haben soll, türkische Wissenschaftler tätig sein werden.
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Im Strategiepapier für 2030, das vom Ministerium für Industrie und Technologie erstellt wurde, wurden Details zur geplanten Forschungsstation in der Antarktis geteilt. Das Design der Station sowie der Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung haben auf internationalen Plattformen Zustimmung gefunden.
Die geplante Polarforschungsstation wird mit Systemen für erneuerbare Energien ausgestattet sein. Die Anlage, die dank einer modularen Bauweise schnell errichtet werden soll, wird eine Kapazität für 50 Personen bieten. Das aus drei Hauptbereichen bestehende Gebäude wird wissenschaftlichen Arbeiten als Basis dienen.
Im Rahmen der unter der Schirmherrschaft des Präsidenten im Jahr 2017 begonnenen Polarstudien ist für den Zeitraum 2025-2026 die Durchführung der 10. nationalen Expedition vorgesehen. Diese Expeditionen zielen darauf ab, die Wirksamkeit der Türkei in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft zu erhöhen.
Das Ministerium strebt eine neue Strukturierung an, um die Polarforschung systematisch durchzuführen. Der Koordinationsrat für Polarregionen wird die Aufgabe übernehmen, die Forschungsaktivitäten zu überwachen und Strategien festzulegen.
Das auf der Konsultativtagung zum Antarktis-Vertrag vorgestellte Stationsprojekt wurde in Übereinstimmung mit Umweltschutzstandards entworfen. Türkische Wissenschaftler werden mit den auf dem weißen Kontinent durchgeführten Arbeiten Daten über den Klimawandel und polare Ökosysteme sammeln.