Überlebenskampf bei israelischen Angriffen: Türkische Sportler im Iran gerieten zwischen die Fronten
Die Ringer aus Sakarya, die inmitten der israelischen Luftangriffe auf den Iran festsaßen, verbrachten die Nacht in Schutzräumen und sahen sich dem Tod gegenüber. Dank diplomatischer Bemühungen der Türkei konnten die Sportler in den frühen Morgenstunden auf dem Landweg evakuiert werden.
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Die Luftangriffe, die Israel unter dem Namen „Operation Aufsteigender Löwe“ gegen den Iran durchführte, verursachten in der Region große Verluste und Zerstörungen. Zu den angegriffenen Zielen gehörten hochrangige militärische Zentren und strategische Einrichtungen.
Der Iran reagierte auf diese Angriffe mit Hyperschallraketen. Berichten zufolge kamen bei den Zusammenstößen Dutzende Menschen ums Leben, Hunderte wurden verletzt. Die Region erlebt derzeit eine der intensivsten Spannungsphasen der letzten Jahre.
Unter denjenigen, die inmitten dieses Konflikts festsaßen, befanden sich auch Sportler aus Sakarya, die für die Teilnahme an einem internationalen Ringerturnier in den Iran gereist waren. Samet Başar, Sportler des Hendek Güreş İhtisas Kulübü, und seine Teamkollegen versuchten zu überleben, indem sie die Nacht der Angriffe in Schutzräumen verbrachten.
Sie warteten unter ständigem Explosionslärm
Die Sportler, die sich während der Angriffe in der Region aufhielten, gerieten in große Panik. Während der gesamten Nacht, in der ständig Explosionsgeräusche zu hören waren, war es ihnen nicht möglich, ins Freie zu gehen. Die Sportler, die sich zu ihrer eigenen Sicherheit in Schutzräume begeben mussten, konnten in den Stunden, in denen Telefon- und Internetverbindungen unterbrochen waren, nicht einmal ihre Familien erreichen.
Der AKP-Abgeordnete für Sakarya, Ali İnci, informierte die Öffentlichkeit über die Geschehnisse. İnci erklärte: „Unsere Sportler im Iran haben in den Gebieten, die Ziel der Luftangriffe waren, große Gefahr erlebt. Sie verbrachten die Nacht unter Beschuss. Alle Institutionen der Republik Türkei wurden mobilisiert.“
Botschaft schaltete sich für Evakuierung ein
Inci gab auch Informationen zum Evakuierungsprozess und betonte, dass die türkische Botschaft in Teheran große Anstrengungen unternommen habe, um die Sportler sicher aus der Region zu bringen. Die Sportler wurden mit von der Botschaft bereitgestellten Fahrzeugen in den frühen Morgenstunden auf dem Landweg in Richtung des Grenzübergangs Van gebracht.