Überraschendes Geständnis einer ehemaligen Premierministerin

Die ehemalige britische Premierministerin Liz Truss erklärte bei einer Veranstaltung in den Vereinigten Staaten, dass sie während ihrer kurzen Amtszeit gegen Kräfte gekämpft habe, die sie als „Deep State“ (tiefen Staat) bezeichnete.

Taner Bildik

Truss sagte: „Während meiner Zeit als Premierministerin habe ich gegen den tiefen Staat gekämpft, der mich daran hinderte, meine Versprechen umzusetzen. In diesem Prozess stieß ich auf einen massiven Widerstand des Establishments“, und teilte ihre Ansicht, dass sowohl die USA als auch Großbritannien von ähnlichen Strukturen regiert würden. Die ehemalige Premierministerin betonte, dass die Macht, die in Großbritannien in den Händen der Politiker lag, in den letzten 30 Jahren auf Bürokraten und Juristen übergegangen sei.

LINKSGERICHTETE AKTIVITÄTEN IN DER VERWALTUNGSSTRUKTUR

Liz Truss behauptete, dass innerhalb der Verwaltungsstruktur und des tiefen Staates „links“ orientierte Akteure aktiv seien. Dies habe ihre Bemühungen, Steuern zu senken, die Größe der Regierung zu verkleinern und die demokratische Rechenschaftspflicht zu stärken, untergraben. Truss äußerte: „Ich habe aus erster Hand gesehen, wie demokratisch gewählte Regierungen ihre Politik nicht umsetzen konnten, während meine eigenen Bemühungen sabotiert wurden.“

Diese Aussagen geben wichtige Hinweise darauf, in welchem politischen und administrativen Kampf die Amtszeit von Liz Truss verlief. Die Worte der ehemaligen Premierministerin haben eine neue Debatte über die Regierungsstruktur und die politischen Dynamiken Großbritanniens entfacht.