Überschwemmungen und Erdrutsche in Indonesien: Zahl der Todesopfer auf 58 gestiegen

Während die Zahl der Todesopfer bei den Erdrutsch- und Überschwemmungskatastrophen in Indonesien auf 58 gestiegen ist, werden noch 35 Personen vermisst.

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In der indonesischen Provinz West-Sumatra ist die Zahl der Menschen, die bei den durch heftige Regenfälle verursachten Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben gekommen sind, auf 58 gestiegen. Die Suche nach den 35 vermissten Personen dauert an.

Die Bilanz der durch heftige Regenfälle ausgelösten Überschwemmungen und Erdrutsche in der indonesischen Provinz West-Sumatra verschlechtert sich weiter. Wie die Nationale Katastrophenschutzbehörde (BNPB) mitteilte, ist die Zahl der Todesopfer auf 58 gestiegen, während 35 Menschen weiterhin als vermisst gelten.

Während die Sucharbeiten nach den Vermissten fortgesetzt werden, wurde zudem gemeldet, dass 33 Personen verletzt wurden. Es wurde angegeben, dass 1.543 Familien von den Überschwemmungen betroffen sind und in drei Regionen sowie einer Stadt mindestens 249 Häuser, 225 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche einschließlich Reisfeldern, 19 Brücken sowie ein Großteil der Hauptverkehrsstraßen beschädigt wurden.

Die Indonesische Agentur für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik (BMKG) teilte mit, dass geplant sei, die heftigen Regenfälle in West-Sumatra durch „Cloud Seeding“ (Wolkenimpfung) abzuschwächen.

WAS WAR PASSIERT?

Die durch den Ausbruch des Vulkans Merapi angesammelten Gesteins-, Asche- und Erdmassen waren aufgrund von Monsunregen abgerutscht und hatten Überschwemmungen verursacht, die zu Todesopfern führten. Zahlreiche Häuser wurden überflutet, Gebäude und Geschäfte wurden beschädigt.

In Indonesien war der im Westen der Insel Sumatra gelegene Vulkan Merapi erstmals am 3. Dezember 2023 ausgebrochen. Da der Vulkan seitdem hunderte Male ausgebrochen ist, wurde den Bewohnern der Region das Betreten oder die Ausübung von Aktivitäten in einem Umkreis von 4,5 Kilometern um das Ausbruchszentrum untersagt.