Überschwemmungskatastrophe in Armenien

Bei der Überschwemmungskatastrophe in den nordarmenischen Regionen Lori und Tawusch sind 4 Menschen ums Leben gekommen.

İHA

In den armenischen Regionen Lori und Tawusch kam es zu einer Überschwemmungskatastrophe. Der armenische Minister für territoriale Verwaltung und Infrastruktur, Gnel Sanosyan, erklärte zu der gestrigen Flutkatastrophe: „Seit heute Morgen haben die Rettungsaktionen wieder begonnen. 

Mehr als 100 Teams des Innenministeriums sind vor Ort im Einsatz. In verschiedenen Gebieten der Regionen Lori und Tawusch wurden 429 Personen evakuiert. 

Im Katastrophengebiet wurden die Leichen von 4 Personen geborgen“, sagte er.

„17 BRÜCKEN EINGESTÜRZT"

Sanosyan berichtete zudem von schweren Zerstörungen in der Region infolge der Überschwemmungen: „Insgesamt sind 17 Brücken eingestürzt. Ein Teil davon sind kleine Brücken. Es sind jedoch auch 5 große Brücken eingestürzt, deren Wiederherstellung große Anstrengungen und Zeit erfordern wird.

Durch den Einsturz dieser Brücken sind ernsthafte Probleme bei der Anbindung der Siedlungsgebiete entstanden. Für kleinere Ortschaften wurden Lösungen gefunden, dort gibt es keine Verbindungsprobleme.

Aufgrund des Einsturzes der großen Brücken sind jedoch Verbindungsprobleme aufgetreten“, so seine Worte.