Ukraine dementiert Behauptung über die Einnahme von Kupjansk

Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte hat die Aussage des russischen Generalstabschefs Waleri Gerassimow zurückgewiesen, wonach die russische Armee die Stadt Kupjansk in der Region Charkiw eingenommen habe.

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In einer schriftlichen Erklärung, die über den Social-Media-Kanal des Generalstabs veröffentlicht wurde, wurde mitgeteilt, dass die Stadt Kupjansk weiterhin unter ukrainischer Kontrolle stehe.

In der Erklärung, in der betont wurde, dass die Aussage von Gerassimow nicht der Wahrheit entspreche, hieß es: „Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte teilt mit, dass Kupjansk unter der Kontrolle der ukrainischen Verteidigungskräfte steht.“

In der Mitteilung wurde zudem darauf hingewiesen, dass eine „Operation“ gegen Angehörige der russischen Armee durchgeführt werde, die versuchten, in Kupjansk und die umliegenden Siedlungen einzudringen. Gleichzeitig wurden die von Russlands Generalstabschef Gerassimow verbreiteten Informationen dementiert, wonach der Großteil der Städte Woltschansk und Pokrowsk unter Kontrolle gebracht sowie die Siedlung Jampol eingenommen worden seien.

RUSSISCHER GENERALSTABSCHEF GERASSIMOW: WIR HABEN KUPJANSK EINGENOMMEN

In einer schriftlichen Erklärung des Kremls war zuvor bekannt gegeben worden, dass der russische Präsident Wladimir Putin einen Kommandoposten der Militäreinheit „West“ besucht habe, die am Krieg in der Ukraine beteiligt ist.

Der russische Generalstabschef Gerassimow hatte dort erklärt, dass man 80 Prozent der Stadt Woltschansk und 70 Prozent der Stadt Krasnoarmeisk (Pokrowsk) in der Region Charkiw unter Kontrolle gebracht habe, und hinzugefügt: „Einheiten der Einheit West haben die Stadt Kupjansk befreit.“

Andere an dem Treffen teilnehmende Militärvertreter hatten ebenfalls das Wort ergriffen und gemeldet, dass die russische Armee die Siedlungen Jampol und Maslikowka eingenommen habe.