Ukraine-Friedensgipfel hat begonnen
Die von der Schweiz ausgerichtete Ukraine-Friedenskonferenz hat unter Teilnahme von 100 Ländern und Organisationen in der Gemeinde Bürgenstock begonnen.
İHA
Die von der Schweiz ausgerichtete Ukraine-Friedenskonferenz hat begonnen. Die Eröffnungsrede des Gipfels, an dem 100 Länder und Organisationen teilnehmen und der in der Gemeinde Bürgenstock am Vierwaldstättersee im Kanton Nidwalden stattfindet, wurde von der Schweizer Bundespräsidentin Viola Amherd gehalten.
Amherd erklärte in ihrer Rede, dass ein Friedensprozess ohne Russland nicht denkbar sei und eine langfristige Lösung unter Mithilfe der internationalen Gemeinschaft beide Seiten einbeziehen müsse.
Amherd betonte, dass ein langer Weg vor ihnen liege, und sagte: „Auf diesem Gipfel können wir uns einem endgültigen Verständnis annähern.“ Sie unterstrich, dass der Gipfel einen breit unterstützten Prozess einleiten werde, in dem Stimmen aus der ganzen Welt ihre Ideen und Perspektiven diskutieren könnten, und fügte hinzu: „Auch wenn unser Ziel ehrgeizig ist, liegt es im Interesse aller hier Anwesenden, sich für dessen Erreichung einzusetzen. Als internationale Gemeinschaft können wir dazu beitragen, diesen Weg zu ebnen.“
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der nach Amherd das Wort ergriff, sagte, dass er Moskau einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges unterbreiten werde, sobald dieser von der internationalen Gemeinschaft akzeptiert worden sei. Selenskyj sagte in seiner Rede: „Wir müssen gemeinsam entscheiden, was ein gerechter Frieden für die Welt bedeutet und wie dieser dauerhaft erreicht werden kann.“
WEGE ZU EINEM GERECHTEN UND DAUERHAFTEN FRIEDEN WERDEN DISKUTIERT
Die Ukraine-Friedenskonferenz, auf der die Türkei durch Außenminister Hakan Fidan und die USA durch die Vizepräsidentin Kamala Harris vertreten werden, zielt darauf ab, erste Schritte zur Einleitung eines Friedensprozesses zu unternehmen, Wege zu einem gerechten und dauerhaften Frieden für die Ukraine auf der Grundlage des Völkerrechts und der UN-Charta zu erörtern und ein gemeinsames Verständnis zur Erreichung des Friedens zu fördern. An dem Treffen nehmen auch Vertreter der Vereinten Nationen und europäischer Institutionen teil.
RUSSLAND UND CHINA NICHT BEI DER KONFERENZ VERTRETEN
Während Russland nicht zur Konferenz eingeladen wurde, ist auch die chinesische Regierung, die argumentiert, dass jeder Friedensprozess unter Beteiligung sowohl Russlands als auch der Ukraine eingeleitet werden müsse, nicht auf der Konferenz vertreten.