Ruft die Ukraine Russen an, um zu Terroranschlägen aufzustacheln? Behauptung des russischen Geheimdienstes
Der russische Geheimdienst hat vor Anrufen von gefälschten Nummern gewarnt, in denen zu Terroranschlägen aufgerufen wird.
AA
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat die Bevölkerung nach dem Terroranschlag auf die Konzerthalle "Crocus City Hall" in Moskau vor Telefonanrufen gewarnt, in denen dazu aufgefordert wird, Terroranschläge auf Einkaufszentren, Verkehrseinrichtungen und soziale Einrichtungen zu verüben. Es wird behauptet, dass die Anrufe von der Ukraine aus mit gefälschten Nummern getätigt werden.
In einer Erklärung des FSB heißt es, dass nach dem Terroranschlag in Moskau die Zahl der Telefonanrufe und Nachrichten, die russische Bürger, einschließlich Minderjähriger, erhalten und die sie dazu anstiften, Terroranschläge auf russischem Boden zu verüben, drastisch zugenommen habe.
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wird, dass insbesondere zu Terroranschlägen in Einkaufszentren, Verkehrsknotenpunkten und sozialen Infrastruktureinrichtungen aufgerufen werde und Jugendliche dazu animiert würden, diese Anschläge gegen Geld auszuführen, wurde betont: "Wir rufen die Bürger dazu auf, bei diesen Provokationen wachsam zu sein."
In der Mitteilung wurde zudem auf die Notwendigkeit hingewiesen, 'mit Minderjährigen gesondert darüber zu sprechen, wie wichtig es ist, mit solchen Anrufern weder zu sprechen noch zu schreiben', und betont, dass alle derartigen Vorfälle unverzüglich den Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden müssen.