Ukraine setzt Vorbereitungen für ein Treffen zwischen Selenskyj und Putin in der Türkei fort
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit sei, sich in der Türkei mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen, und dass in diesem Rahmen offizielle Kontakte mit Ankara stattfinden.
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Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte gegenüber einer ukrainischen Nachrichtenagentur, dass seine Kontakte im Rahmen des Antalya Diplomacy Forum (ADF) 2026 wichtige Möglichkeiten böten. Sybiha betonte, dass sein Land unter Kriegsbedingungen großen Wert auf diplomatische Beziehungen lege.
Sybiha erinnerte daran, dass er während seiner Teilnahme am Forum zahlreiche bilaterale Gespräche geführt habe, und betonte, dies sei ein Weg, um neue Partnerschaften zu entwickeln und bestehende Kooperationen zu stärken. Er fügte hinzu, dass das ADF eine strategische Plattform für das Ziel der Ukraine sei, im internationalen Fokus zu bleiben.
NEUE ÄRA IN DER TÜRKISCH-UKRAINISCHEN ZUSAMMENARBEIT
Minister Sybiha erklärte, dass die Beziehungen zwischen der Türkei und der Ukraine auf einem strategischen Niveau verliefen und die Zusammenarbeit beider Länder rasch zunehme. Sybiha unterstrich, dass die Türkei ein NATO-Mitglied mit einer starken militärischen Struktur sei, und verwies darauf, dass die Ukraine sich in den letzten Jahren ebenfalls militärisch gestärkt habe.
Mit Blick auf die Entwicklungen im Handelsbereich sagte Sybiha, dass das Handelsvolumen zwischen der Türkei und der Ukraine im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um etwa 40 Prozent gewachsen sei. Er wies darauf hin, dass dieses Potenzial weiter ausgebaut werden müsse und es noch viele ungenutzte Möglichkeiten gebe.
Im Rahmen der regionalen Beziehungen erklärte Sybiha, dass die Allianzen zwischen den beiden Ländern unterstützt werden müssten und sich neue Kooperationsmodelle, wie etwa am Beispiel Syriens, entwickeln könnten. Er betonte, dass die Türkei und die Ukraine Beziehungen aufbauten, die für beide Seiten vorteilhaft seien.
VORBEREITUNGEN FÜR DEN GIPFEL: WICHTIGE ROLLE DER TÜRKEI
Sybiha betonte, dass die Türkei auf internationalen Plattformen eine sehr effektive Rolle in der Diplomatie einnehme und er selbst diese Effektivität in der Vergangenheit als Botschafter in der Türkei aus nächster Nähe beobachtet habe. Sybiha bezeichnete die türkische Diplomatie als sehr erfolgreich und sagte, die Türkei zeige auf Botschaftsebene und bei ihrer Arbeit hinter den Kulissen eine hohe Leistungsfähigkeit.
Minister Sybiha erklärte, dass Schritte unternommen würden, um ein Treffen zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Türkei zu ermöglichen, und dass es möglich sei, dass auch Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der ehemalige US-Präsident Donald Trump an diesem Treffen teilnähmen. Sybiha äußerte sich wie folgt:
"Wir haben uns an die Türkei gewandt, um die Möglichkeit eines Treffens auf der Ebene von Präsident Selenskyj und Putin zu prüfen, unter möglicher Beteiligung von Präsident Erdoğan und Trump. Wir sind zu diesem Treffen bereit. Das einzige Problem ist, dass Putin sich derzeit versteckt. Auch der ukrainische Präsident ist zu einem solchen Treffen bereit. Wir wollen diesen Krieg beenden. Wir haben effektive Vorschläge. Wir hoffen auf die Rolle der Türkei, die den Friedensprozess beschleunigen und dazu beitragen kann."
Während die ukrainische Führung ihre Bemühungen um Dialog und diplomatische Initiativen zur Beendigung des Krieges fortsetzt, erwartet sie, dass die Türkei als vermittelnder Akteur eine zentrale Rolle einnimmt.