Ukraine trifft russische Produktionsstätte für ballistische Raketen

Der ukrainische Generalstab gab bekannt, dass eine Produktionsstätte für ballistische Raketen in der russischen Stadt Wotkinsk, die etwa 1.400 Kilometer von der Ukraine entfernt liegt, mit ukrainischen Marschflugkörpern vom Typ FP-5 „Flamingo“ angegriffen wurde.

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Der ukrainische Generalstab gab bekannt, dass die ukrainischen Streitkräfte einen Luftangriff auf eine russische Anlage in der Republik Udmurtien verübt haben. Die Behörden erklärten, dass bei dem nächtlichen Angriff eine Produktionsstätte für ballistische Raketen in der Stadt Wotkinsk, die östlich von Moskau und etwa 1.400 Kilometer von der Ukraine entfernt liegt, ins Visier genommen wurde. Es wird behauptet, dass die betreffende Anlage für die Produktion der russischen Kurzstreckenraketen vom Typ Iskander sowie der Interkontinentalraketen vom Typ Topol-M genutzt wird. In der Erklärung wurde festgehalten, dass bei dem Angriff ukrainische Marschflugkörper vom Typ FP-5 „Flamingo“ zum Einsatz kamen. Zudem wurde berichtet, dass der Angriff auf dem Gelände der Anlage einen Brand verursachte.

Die ukrainische Armee gab zudem bekannt, dass eine Gasverarbeitungsanlage in der Nähe der Stadt Samara in der russischen Wolgaregion getroffen wurde. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass logistische Ziele der russischen Armee in den Regionen Donezk und Saporischschja angegriffen wurden.

Flüge in Ischewsk und Umgebung eingestellt

Die russische Föderale Agentur für Lufttransport (Rosawiazija) meldete, dass der Flugbetrieb an den Flughäfen in Ischewsk und den umliegenden Städten in Udmurtien eingestellt wurde. Der Regierungschef der Republik Udmurtien, Alexander Bretschalow, erklärte am Morgen, dass eine Anlage in der Region über Nacht von einer Drohne (UAV) angegriffen worden sei. Bretschalow gab an, dass durch den Angriff Schäden entstanden seien und einige Personen verletzt wurden. Details zum Ausmaß der durch den Angriff verursachten Schäden nannte Bretschalow nicht. Russische Behörden haben bisher noch keinen Bericht zu dem Angriff in der Nähe von Samara veröffentlicht.