Ukraine und Syrien leiten Zusammenarbeit bei der Luftverteidigung ein

Der ukrainische Präsident Selenskyj traf sich in Damaskus mit Ahmed al-Shara, um die Grundlage für eine strategische Partnerschaft in den Bereichen Sicherheit und Wirtschaft zu schaffen. Verteidigungstechnologien und Militärstützpunkte stehen zur Debatte.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mit einem Treffen mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Shara in Damaskus ein neues Kapitel in den Beziehungen zwischen beiden Ländern aufgeschlagen. Bei diesem Treffen, das im Anschluss an eine Reise Selenskyjs durch wichtige Länder des Nahen Ostens stattfand, wurde das Potenzial für eine Zusammenarbeit in zahlreichen Bereichen, insbesondere im Verteidigungssektor, erörtert.

Zu den zentralen Themen des Gesprächs gehörte der Austausch von Fachwissen und Ausrüstung, um die ukrainische Erfahrung mit Drohnentechnologie (UAV) mit dem syrischen Bedarf an modernen Luftverteidigungssystemen zu verknüpfen. Selenskyj betonte seine Unterstützung für Syrien mit den Worten: „Wir unterstützen die Stabilitäts- und Entwicklungsprozesse nach Assad voll und ganz. Durch die gemeinsame Arbeit wird die Stärke beider Länder zunehmen.“

Bei den Gesprächen im offiziellen syrischen Präsidentenpalast wurden auch die Sicherheitsbedenken der Ukraine aufgrund des anhaltenden Krieges mit Russland sowie die Entwicklungen in diesem Prozess detailliert erörtert. Die Parteien konzentrierten sich auf die Auswirkungen der russischen Angriffe auf die Ukraine auf die regionale Sicherheit und bewerteten Möglichkeiten der diplomatischen und militärischen Zusammenarbeit.

RUSSISCHE MILITÄRPRÄSENZ BESTIMMT DIE BALANCE

Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Shara betonte die Bedeutung der wirtschaftlichen und technischen Zusammenarbeit für die Entwicklung der Beziehungen. Al-Shara erklärte, dass die Regierung in Damaskus Schritte unternehme, um ihre internationalen Partner zu erweitern und das regionale Gleichgewicht wiederherzustellen. Insbesondere die auf syrischem Boden weiterhin aktiven russischen Stützpunkte erwiesen sich in diesen Gesprächen als strategischer Faktor.

Während der Amtszeit von al-Shara als Präsident hatte Syrien begonnen, diplomatische Schritte zu unternehmen, um nach dem langjährigen Krieg wieder einen Platz auf der internationalen Bühne einzunehmen. Die syrische Führung führt ihre bestehenden Beziehungen zu Moskau jedoch mit einem sensiblen Gleichgewicht. Bei den Gesprächen im Januar wurde keine offizielle Forderung nach einem Abzug der russischen Militärpräsenz aus Syrien gestellt.

Es wird erwartet, dass die neuen Abkommen, die zwischen der Ukraine und Syrien unterzeichnet werden sollen, beiden Ländern sowohl im Verteidigungsbereich als auch beim Austausch von Wirtschaft und Technologie gegenseitigen Nutzen bringen werden. Für die kommende Zeit ist eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Regierungen beider Länder geplant.