Umfrage zeigt: 4 von 5 Juden machen die Regierung verantwortlich

Laut einer Umfrage des Dialog-Zentrums in Israel macht die große Mehrheit der Juden die Regierung für die Angriffe palästinensischer Gruppen aus dem Gazastreifen verantwortlich.

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86 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Ansicht, dass die Regierung ein Sicherheitsdefizit verursacht hat, und 56 Prozent fordern den Rücktritt von Premierminister Netanjahu.

DER ANGRIFF BEGANN MIT RAKETENBESCHUSS

Die Angriffe aus dem Gazastreifen auf Israel begannen am 7. Oktober mit einer umfassenden Operation des bewaffneten Arms der Hamas, der Al-Qassam-Brigaden, die sie „Al-Aqsa-Flut“ nannten.

Während Tausende Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert wurden, durchbrachen bewaffnete palästinensische Gruppen den Grenzübergang und drangen in israelisches Gebiet ein.

ZAHLREICHE TOTE UND VERLETZTE

Die israelische Armee reagierte mit der Kriegserklärung gegen den Gazastreifen und startete Angriffe mit Dutzenden Kampfflugzeugen. Im Gazastreifen kamen 1354 Menschen ums Leben, 6049 wurden verletzt.

In Israel starben 1300 Menschen, 3300 wurden verletzt. Im Westjordanland wurden durch Angriffe israelischer Streitkräfte und jüdischer Siedler 31 Palästinenser getötet und etwa 180 Menschen verletzt.

KEIN VERTRAUEN IN DIE REGIERUNG

Angesichts der Krise in Israel einigten sich Premierminister Netanjahu und Oppositionsführer Gantz auf die Bildung einer „Notstandsregierung“. Es wurde erklärt, dass diese Regierung keine Entscheidungen treffen werde, die nicht mit dem Krieg in Zusammenhang stehen.

Dem Kriegskabinett, das die Angriffe gegen die Hamas leiten wird, gehören Netanjahu, Gantz und Verteidigungsminister Gallant an.