Umstrittener Gaza-Vorschlag: 'Es sollte wie Hiroshima und Nagasaki bombardiert werden'
Der US-Abgeordnete Walberg sorgte mit umstrittenen Äußerungen für Empörung, indem er andeutete, dass Gaza mit einer 'Atombombe' angegriffen werden sollte.
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Der US-Abgeordnete Tim Walberg vertrat die Ansicht, dass Gaza 'wie die Städte Hiroshima und Nagasaki', auf die im Zweiten Weltkrieg Atombomben abgeworfen wurden, bombardiert werden sollte.
Laut einem Bericht der amerikanischen Zeitung Washington Post beantwortete Walberg bei einer Veranstaltung in der Stadt Dundee im Bundesstaat Michigan eine Frage zu den temporären Häfen, die für die Lieferung humanitärer Hilfe auf dem Seeweg in den unter israelischen Angriffen stehenden Gazastreifen errichtet werden sollen.
Walberg erklärte, dass die USA keine Anstrengungen wie den Bau von Häfen unternehmen sollten, um humanitäre Hilfe nach Gaza zu liefern, und 'keinen einzigen Cent' für die zu entsendende humanitäre Hilfe ausgeben sollten.
Unter Bezugnahme auf die beiden japanischen Städte, auf die die USA während des Zweiten Weltkriegs Atombomben abwarfen, erklärte Walberg, dass dasselbe für Gaza getan werden müsse, und sagte: "Es sollte wie Nagasaki und Hiroshima sein. Es sollte schnell erledigt werden."
CAIR REAGIERT MIT EMPÖRUNG
Der Michigan-Ableger des Council on American-Islamic Relations (CAIR-MI) verurteilte Walberg in einer auf seiner Website veröffentlichten Erklärung für diese Worte.
Der Direktor von CAIR-MI, Dawud Walid, erklärte, dass Walbergs Worte von allen Amerikanern verurteilt werden müssten, die das menschliche Leben und das Völkerrecht wertschätzen.
Walid betonte, es sei 'erschreckend', dass ein Aufruf, der zum Tod der gesamten Bevölkerung Gazas führen würde, so leichtfertig ausgesprochen werden könne, und fügte hinzu: "Diese Entmenschlichung des palästinensischen Volkes führt dazu, dass das Massaker und das Leid, das wir jeden Tag in Gaza und im Westjordanland erleben, andauern."