UN: 34.500 Menschen bei israelischen Angriffen auf Gaza getötet
Ein von den Vereinten Nationen (UN) erstellter Gaza-Bericht gibt an, dass in den ersten sechs Monaten der israelischen Angriffe auf den Gazastreifen 34.500 Menschen getötet wurden, wobei die Identität von 8.119 dieser Personen festgestellt werden konnte. Der Bericht legt die bittere Bilanz in Palästina erneut offen.
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Der vom Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) erstellte Gaza-Bericht wurde veröffentlicht. Demnach wurden in den ersten sechs Monaten der israelischen Angriffe auf Gaza insgesamt 34.500 Menschen getötet. Von diesen Personen konnte die Identität von 8.119 nicht festgestellt werden.
In dem Bericht, in dem festgehalten wird, dass ein Großteil der identifizierten Opfer aus Kindern und Frauen besteht, wobei das jüngste Opfer ein einen Tag altes Baby war, wurde davor gewarnt, dass "weitverbreitete oder systematische" Angriffe auf Zivilisten den Tatbestand von "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und "Völkermord" erfüllen könnten.
Im Gaza-Bericht des OHCHR, der den Zeitraum vom 1. November 2023 bis zum 30. April 2024 abdeckt, wurde mitgeteilt, dass die Zahl der in den ersten sechs Monaten des israelischen Krieges in Gaza getöteten Zivilisten 34.500 beträgt und die Identität von 8.119 dieser Personen festgestellt wurde. Dem Bericht zufolge machen Frauen und Kinder die große Mehrheit der getöteten und identifizierten Zivilisten aus. Zudem wird in dem Bericht darauf hingewiesen, dass 80 Prozent aller bestätigten Todesfälle in Gaza bei israelischen Angriffen auf Wohnhäuser oder ähnliche Gebäude auftraten.