UN: 50.000 Schwangere im Gazastreifen ohne Geburtsversorgung
Die UN haben mitgeteilt, dass 50.000 schwangere Frauen im Gazastreifen von grundlegenden Gesundheitsdiensten abgeschnitten sind.
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Laut einer Erklärung des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) auf Twitter werden 5.500 schwangere Frauen aus Gaza diesen Monat entbinden.
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wird, dass schwangere Frauen in Gaza dringend Schutz und medizinische Überwachung benötigen, wurden alle Parteien dazu aufgerufen, sich an das internationale Menschenrecht zu halten.
''SIE HABEN KEINEN ORT, AN DEN SIE GEHEN KÖNNEN''
Unterdessen erklärte Dominic Allen, Direktor des UN-Bevölkerungsfonds, gegenüber dem Fernsehsender CNN, dass das Gesundheitssystem in Gaza fragil sei und kurz vor dem Zusammenbruch stehe.
Allen versuchte die schwierige Lage der schwangeren Frauen in Gaza mit den Worten zu verdeutlichen: „Wir sind zutiefst besorgt um die schwangeren Frauen. Sie haben keinen Ort, an den sie gehen können“. Allen betonte, dass es „zwingend erforderlich sei, den Durchgang humanitärer Hilfe nach Gaza zu ermöglichen“, und unterstrich, dass schwangere Frauen unbedingt Zugang zu diesen lebensrettenden Gesundheitsdiensten benötigen.